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Ostholstein Scharbeutz: Entscheidung über Promenade vertagt
Lokales Ostholstein Scharbeutz: Entscheidung über Promenade vertagt
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20:15 26.10.2013
Scharbeutz

Die Gestaltung der strandseitigen Promenade am „Bayside“-Hotel stand in Scharbeutz gleich in drei Ausschüssen auf der Tagesordnung. Sowohl der Bauausschuss als auch der Tourismus- und der Finanzausschuss sollten darüber beraten. Eine Entscheidung musste allerdings vertagt werden, da noch keine Kostenberechnungen für die beiden Varianten — Wiederherstellung als gepflasterter Weg oder als aufgeständerter Holzbohlenweg, wie er im Bauabschnitt „Am Hang“ realisiert wurde — vorliegen.

In der Tourismusausschuss-Sitzung hat das Planungsbüro Benthien die Holzständerkonstruktion vorgestellt, die von den Gemeindevertretern favorisiert wird. Hotel-Investor Jürgen Haltermann ist allerdings lediglich verpflichtet, den ursprünglichen Zustand, also einen gepflasterten Weg, wiederherzustellen. Er lehnt eine Holzständerkonstruktion nicht ab, die Mehrkosten dafür müsste jedoch die Gemeinde übernehmen.

Problematisch bei der reinen Wiederherstellung ist vor allem, dass eine Promenade in ausreichender Breite direkt vor dem Hotelgebäude nur bedingt möglich und eine Genehmigung vom Landesbetrieb für Küstenschutz (LKN) fraglich ist, da der Weg auf der Hochwasserschutzmauer mit den dazugehörigen Sand-Containern liegen würde. Die Holzständervariante dagegen ermöglicht eine Breite von 3,50 Metern und hat keine Berührungspunkte mit der Hochwasserschutzmauer. Zusätzlich soll ein Treppen-Abgang zum Strand geplant werden, der — neben dem Effekt für die Gäste — zusätzlich die Düne schützt und im Notfall als Fluchtweg dient.

Erich Bierhals (FDP) plädierte erneut für diese Variante. „Ich finde eine Treppe an dieser Stelle generell sinnvoll“, sagte er. Jörg Lohmann (WUB) ergänzte: „Für uns gibt es keine Alternative und keinen Grund für eine Sparlösung im Sinne des Investors.“ Thomas Witting (CDU) sprach sich ebenfalls für die Holzständerlösung aus. Gleichzeitig erinnerte er an die Situation der Strandkorbvermieter rechts und links des Hotels, die, ebenso wie ihre Gäste, sehr unter den Bauarbeiten gelitten hätten. „Sie sollten unbedingt mit ins Boot genommen werden“, appellierte er.

Und schließlich sind wohl auch die Tage der Holztribüne gezählt, die noch am Strand aufgebaut ist. „Sie wird wahrscheinlich abgebaut und auf dem Bauhof gelagert werden müssen“, antwortete Bürgermeister Volker Owerien (parteilos) auf eine Nachfrage, was damit in Zukunft geschehe. Witting schlug vor, das Thema gesondert zu behandeln und über eine Weiterverwendung zusätzlich die Meinung der TALB und von deren Ortsmanager einzuholen.

Über den Promenadenweg soll nun erneut in den Sitzungen von Bau-, Tourismus- und Finanzausschuss am 5., 6. und 7. November beraten werden. Vorausgesetzt, dass bis dahin die Kostenberechnungen vorliegen. ab

LN

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