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Ostholstein Scharbeutz: Niklas von Götz verlässt die Grünen im Streit
Lokales Ostholstein Scharbeutz: Niklas von Götz verlässt die Grünen im Streit
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21:38 14.03.2018
Scharbeutz

In einem Schreiben unter anderem an die Kreisverbandsvorsitzende Renate Stockfisch erklärte der 74-Jährige, dass „der Eintritt der vier WUB-Mitglieder wenige Tage vor der Wahlversammlung ganz offensichtlich gezielt war auf Änderung der Mehrheitsverhältnisse in dem kleinen grünen Ortsverband Scharbeutz bei der Aufstellung der Liste der Kommunalwahl“. Niklas von Götz reagierte damit auf die kurz vor dem Wahltreffen zu den Grünen gewechselten Gabriele und Kersten Jungk, Gerd Krömeke und Renate Sonntag. Er habe die Tendenz gehabt, der Aufnahme erst stattzugeben, wenn die Wahlversammlung vorbei sei. Doch er habe Druck vom Kreisvorstand bekommen, die Mitglieder sofort aufzunehmen. Er habe sich als Vorstand dazu bereit erklärt, das zu machen.

Bei der Wahlsitzung wurden dann die Grünen-Kandidaten für die zwölf Wahlkreise sowie die Kandidaten der einzelnen Wahlkreise gewählt. Platz eins bis drei gingen an Gabriele Jungk, an den nach Angaben von Götz ehemaligen SPD-Vertreter Uwe Janke sowie an Renate Sonntag. Niklas von Götz kam auf Platz vier – bei der Wahl um den zweiten Listenrang soll sich die Mehrheit um das ehemalige WUB-Quartett für Uwe Janke und gegen von Götz ausgesprochen haben. Für Niklas von Götz ist das „sittenwidriges Verhalten“. „Das liegt hier vor“, betont der Grünen-Politiker, der seit sechs Jahren „mit Überzeugung für die Partei arbeitet“. Das „Fass zum Überlaufen“ brachte nach seinen Angaben dann eine Mitgliederversammlung, über die er als Vorstand nicht Bescheid gewusst habe.

Renate Sonntag kann den Austritt nicht verstehen. Mit dem Wechsel hätten sie etwas für Scharbeutz tun und versuchen wollen, die Partei mit Niklas von Götz nach vorn zu bringen.

Auch bei der Wahlversammlung habe man ihn mit ins Boot geholt. Diese Entwicklung „wollte keiner von uns“.

bz

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