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Ostholstein Scharbeutzer interessieren sich fürs Heizen mit Windkraft
Lokales Ostholstein Scharbeutzer interessieren sich fürs Heizen mit Windkraft
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22:14 22.09.2017

Reimar von Wachholtz, Mitarbeiter der Stabsstelle Projektmanagement bei der ZVO Energie GmbH , verwies eingangs seines Referates auf bereits laufende Verhandlungen mit der Gemeinde Ahrensbök.

Dort wurde im Juli 2016 eine entsprechende Kooperationsvereinbarung zwischen Gemeinde und ZVO unterzeichnet.

In Scharbeutz soll nach dem Willen der Ausschussmitglieder jetzt erst einmal geprüft werden, ob das Projekt in der Gemeinde verwirklicht werden kann und ob es überhaupt attraktiv ist. Die Kosten dafür, das war den Ausschuss-Mitgliedern wichtig, trägt der ZVO. Ein Zwischenergebnis der Berechnungen will der Verband Anfang 2018 vorstellen.

Sollte das Projekt kommen, dann werde der von einer auf dem Gemeindegebiet stehenden Windkraftanlage produzierte Strom in einen Heißwassererzeuger eingespeist. Dieser wiederum schließe sich an einen großen Wärmespeicher an, erklärte von Wachholtz. Von dort aus werde die Energie zu den gemeindlichen Liegenschaften, etwa zu Feuerwehrgerätehäusern, Dorfgemeinschaftshäusern oder Schulen, weiter geleitet.

Die entsprechenden Pläne seien bereits beim Energiewende-Ministerium in Kiel auf große Resonanz gestoßen. „Dort wird es zumindest ideell gefördert“, sagte von Wachholtz.

Der ZVO garantiere den Abnehmern einen Energie-Festpreis für 30 Jahre. Von Wachholtz sprach auch von einem Imagegewinn: Im Realisierungsfall würde die Gemeinde Scharbeutz bundesweite Aufmerksamkeit für dieses Projekt der Sektorkopplung, also der Verbindung von Strom und Wärme, erhalten. Von Wachholtz: „Diese Vorgehensweise wäre genau das, was Bundesregierung und Landesregierung wollen, und es erleichtert allen Beteiligten, die Klimaschutzziele auch auf regionaler Ebene zu erreichen.“Die Investitionskosten für die Anlage übernehme der ZVO.

Aber nicht nur die gemeindlichen Gebäude, sondern auch Privathaushalte und Gewerbebetriebe in der Gemeinde könnten mit regenerativer Energie versorgt werden, berichtete von Wachholtz. Sie müssten nur über Stichstränge an das Netz angeschlossen werden. Außerdem könnten ZVO-Mitarbeiter beim Verlegen der Leitungen gleichzeitig Glasfaser für schnelles Internet in die Erde bringen.

cd

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