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Ostholstein Schashagen stellt Kita-Fahrdienst ein
Lokales Ostholstein Schashagen stellt Kita-Fahrdienst ein
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18:14 30.06.2016

Der Kita-Fahrdienst: zum Jahresende gestrichen. Die Zimmervermittlung: wird aufgelöst. Die Schashagener Gemeindevertreter beschlossen jetzt das Aus zweier Institutionen. In beiden Fällen war die geringe Nutzung ausschlaggebend. Zudem können so einige Tausend Euro pro Jahr eingespart werden.

Dass die Zimmervermittlung ein Auslaufmodell ist, hat sich schon länger angedeutet. Die Zahl der Vermieter, die den Service nutzen, hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verringert. Die Kosten übersteigen die Einnahmen. Die Auflösung ist eine logische Konsequenz. Dementsprechend eindeutig fiel die Entscheidung der Politiker aus. Bis auf eine Nein-Stimme sowie eine Enthaltung folgten alle der Empfehlung des Sozial- und Kulturausschusses (die LN berichteten).

Mehrheitlich wurde auch die Einstellung des Fahrdienstes für die Kindertagesstätte Merkendorf beschlossen. Der Vertrag, der zum Jahresende ausläuft, soll nicht verlängert werden. Begründet wird dies damit, dass nur noch 13 Kinder den Bus nutzen und das nicht rentabel sei. Die Kosten belaufen sich auf etwa 39000 Euro im Jahr, wobei etwa 13000 Euro aus Einnahmen der Elternbeteiligung und einem Zuschuss des Fördervereins kommen.

In puncto Kita gibt es jedoch auch positive Nachrichten. 385000 Euro sollen per Nachtragshaushalt für die Erweiterung der Einrichtung bereitgestellt werden. Dies ist notwendig, um Platz für eine zusätzliche Gruppe zu schaffen. Bürgermeister Rainer Holtz (CDU) teilte zudem mit, dass der Bauantrag bereits vorsorglich gestellt worden sei und die Genehmigung vorliege. Nun sollen die Arbeiten schnellstmöglich ausgeschrieben werden, um möglichst zeitnah mit der Umsetzung des Projekts beginnen zu können.

Erstmal nicht umsetzen, sondern mit den Bürgern besprechen, wollen die Gemeindevertreter die geplante Schließung des Bahnübergangs „Postweg“ in Groß Schlamin. Die Anlage ist seit 1968 in Betrieb – und defekt, sie müsste umgerüstet werden. „Die günstigste Lösung, auch für uns, wäre die Schließung“, so Holtz. Jedoch soll es zunächst eine Einwohnerversammlung geben, da das Fernhalten des Autoverkehrs Umwege für die Nutzer nach sich ziehen könnte.

Für Ärger sorgt derzeit auch der Bolzplatz unweit der Freiwilligen Feuerwehr in Bliesdorf. Anwohner Rolf Schaper wies in der Einwohnerfragestunde auf den schlechten Zustand hin. Das Gelände sei zugewuchert, könne nicht genutzt werden. Er verstehe nicht, wieso die Gemeinde keine Mäher einsetze. Rainer Holtz entgegnete, dass bislang immer die Dorfgemeinschaft zuständig gewesen sei und man im Ausschuss beraten wolle. Karsten Mau (CDU) widersprach und betonte, dass bereits während der vergangenen Legislaturperiode entschieden worden sei, dass die Gemeinde sich kümmert.

Sebastian Rosenkötter

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