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Ostholstein Schloss-Areal wieder in Engelshand
Lokales Ostholstein Schloss-Areal wieder in Engelshand
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21:56 15.11.2016
Die Werkstatt-Engel Neele Schwarz (oben l.), Lena Böckenhagen, Kira Lou Seifert (vorne l.) und Stine Schöning kümmern sich um die Besucher. FOTO: ZILL
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Eutin

Nach einer im vergangenen Jahr wird das Eutiner Schloss- Areal wieder in besinnliches Licht getaucht sowie weihnachtlich geschmückt, wenn ab dem 24. November die „Werkstatt der Engel“ die Adventszeit in Eutin einläutet. Kunsthandwerk, Schmiedekunst, Kulinarisches, Musik und natürlich die Wahrzeichen des Marktes locken die Besucher bis zum 27. November zum Schloss.

Werkstatt der Engel

Öffnungszeiten: 24. November von 11 bis 19 Uhr, 25. und 26. November jeweils von 10 bis 19 Uhr, 27. November von 10 bis 18 Uhr.

Eintritt: fünf Euro pro Person, Kinder bis 14 Jahre frei, drei Euro Sonderpreis für Schlossführungen.

An die großen Flügel muss sie sich erst noch gewöhnen. Stine Schöning gehört das erste Mal zum Team der himmlischen Boten, die während der Werkstatt über das festlich dekorierte Areal streifen. Sie hat sich für den Job beworben, weil sie generell die Atmosphäre auf Weihnachtsmärkten so möge und diese gerne besuche. „Und ich wollte immer schon mal Engel sein“, sagt die 17-Jährige. Die Kasseedorferin ist einer von elf Engeln, die am nächsten Wochenende „in der Not helfen und den Weg weisen“ sollen, sagt Mitorganisatorin Christiane Tessnau.

Zusammen mit Marcus Gutzeit und Claudia Schardwinkel konnte sie in diesem Jahr nicht nur wieder zauberhafte Engel gewinnen, die auch zum Engel des Jahres 2016 auf www.werkstatt-der-engel.de gewählt werden können. Auch derzeit 55 Aussteller werden Kreatives und Handgemachtes anbieten. „Wir hoffen auf 60“, sagt Gutzeit. Um Zusagen haben die Veranstalter diesmal kämpfen müssen. „Es war schwer, Händler zu finden“, sagt Schardwinkel. Aufgrund des Aussetzens im vergangenen Jahr haben sich viele Händler von Eutin abgewandt. „Dafür haben wir viele neue schöne Händler gefunden“, versichert Schardwinkel. Sie verspricht ein viel regionaleres Angebot in diesem Jahr. So werden beispielsweise handgemachte, ausgefallene Ledertaschen präsentiert, ein Schmied wird Kindern seine Arbeit zeigen, es gibt Kutschfahrten, eine Fachfrau gibt Informationen über Pilze, am Freitag von 14.30 bis 17.30 Uhr ist Bastelstunde, und ein Weihnachtsmann auf Stelzen wird Kinder zum Schmunzeln bringen. Der Hunger kann unter anderem am Burgerwagen aus Lübeck, am Waffel- oder am Flammkuchen-Stand gestillt werden. Während der vier Tage singt unter anderem ein Chor Weihnachtslieder.

Abspielen wird sich alles im Schloss-Innenhof, wo unter anderem die lebendige Krippe aufgebaut wird, in der Schlossküche und in den Schlossterrassen. Das zweite Obergeschoss im Schloss kann aufgrund neuer Brandschutzauflagen nicht mehr genutzt werden. Dafür wird ein neues Pagodenzelt vor den Schlossterrassen aufgebaut. Große, leuchtende Sterne und Feuerkörper zaubern das Besinnliche ins Schlossareal. Das Konzept hat sich nicht verändert. „Es ist so, wie es mal war“, betont Gutzeit.

 Beke Zill

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