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Ostholstein Schluss-Akkord beim Folklore-Festival
Lokales Ostholstein Schluss-Akkord beim Folklore-Festival
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20:30 08.08.2016
„Rouschoukleeche” aus Rousse in Bulgarien begeisterten mit einem lautstarken Auftritt. Auffällig ist das junge Alter der Folklore-Tänzer. Quelle: Fotos: Sebastian Rosenkötter (12)

Welche bekannte Gruppe wird 2019 auftreten? Wird es den Machern des Neustädter Folklore-Festivals gelingen, eine Combo aus Japan zu gewinnen? Zwei von vielen Fragen, deren Antworten noch lange nicht feststehen. Zwei Tage nach der grandiosen Abschlussveranstaltung der 29. Auflage der Trachtenwoche auf dem Marktplatz blicken Barbara Helbach und Uwe Muchow, die Vorsitzenden des Kuratoriums, am gestrigen Montag im Gespräch mit den LN bereits in die Zukunft. Zudem ziehen sie eine mehr als positive Bilanz.

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„Rouschoukleeche” aus Rousse in Bulgarien begeisterten mit einem lautstarken Auftritt. Auffällig ist das junge Alter der Folklore-Tänzer.

Ausschlafen, aufräumen, Videos von den Auftritten der vergangenen Tage anschauen. Barbara Helbach schaltet langsam ein paar Gänge zurück und wagt einen Blick in die Zukunft. „Eine Gruppe aus Japan, das wäre mein Wunsch. Mich faszinieren die Trommeln“, sagt sie. Muchow hingegen möchte eine brasilianische Formation auf dem Marktplatz sehen. „Wir haben dreimal angefragt und dreimal eine Absage bekommen. Wenn es zum Jubiläum klappt, das wäre toll.“ Noch viel wichtiger ist beiden, dass es erneut so friedlich und harmonisch abläuft wie in diesem Jahr.

„Ich habe überall nur lächelnde Gesichter gesehen. Die Leute waren besonders freundlich und es hat sich noch nicht einmal jemand über die Lautstärke beschwert“, so Helbach. Uwe Muchow hat ebenfalls eine ganz besondere Stimmung ausgemacht. „Es waren sehr viele Neu-Neustädter und junge Menschen dabei. Zudem hatten wir mehr Gasteltern als notwendig“, erzählt er. Ebenfalls bemerkenswert seien die Reaktionen einiger Besucher auf die Abschlussveranstaltung am vergangenen Sonnabend gewesen. „Sie sind zum Ticket-Häuschen gekommen und haben gesagt, dass sie beim nächsten Mal Tänzer in ihrer Familie aufnehmen möchten“, erzählt Muchow.

Künstler aus elf Nationen waren in diesem Jahr dabei. „Die Menschen haben sich kennengelernt. Die Neustädter sind zusammengerückt“, betont er. Dies habe auch in Bezug auf die Aufnahme von Flüchtlingen eine große Bedeutung. „Es ist gut, dass die jungen, alleinlebenden Syrer mitgefeiert haben“, sagt Muchow. Neustadt sei auch durch die Trachtenwoche, welche es seit Jahrzehnten gibt, ein friedlicher Ort geworden.

Da verwundert es nicht, dass die Vorfreude auf die 30. Auflage des Folklore-Festivals schon jetzt steigt. Interessant wird, welche Rolle das 775-jährige Bestehen der Stadt Neustadt spielen wird.

Sebastian Rosenkötter

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