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Ostholstein Schmalzig, schmissig, schön: „Schnulze“
Lokales Ostholstein Schmalzig, schmissig, schön: „Schnulze“
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21:14 04.10.2017
Thomas Goralczyk (v. l.), Martin Karl-Wagner, Jens Jordan, Thomas Geisler, Jan-Peter Pflug und Peter Godow in Aktion. Quelle: Foto: T. Gründemann
Eutin

160 eingefleischte Fans feierten mit Martin Karl-Wagner (Zupfbass), Thomas Goralczyk (Piano, Gesang), Jens Jordan (Schlagzeug, Mundharmonika, Gesang), Thomas Geisler (Schlagzeug, Gesang), Jan-Peter Pflug (Akkordeon) und Peter Godow (Gitarre) das Schnapszahljubiläum der verwegenen Combo. Vor 22 Jahren ist sie auf einer Sommerparty entstanden. Einen ersten gemeinsamen Auftritt unter dem Namen „Tommy und die Straßenfeger" hatten einige der Musiker zuvor schon bei der Einweihung der Eutiner Ortsumgehung unter der Neudorfer Brücke hingelegt.

„Mein kleiner grüner Kaktus“, „Capri Fischer“, „Kriminaltango“, „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“ – das sind schöne, schmalzige und schmissige Lieder, die geboten und eingefordert werden.

Auch „Eine Insel mit zwei Bergen“ und „Ich bin der König im Affenstaat“ dürfen nie fehlen. Lautstarkes Mitsingen und Schunkeln ist bei „Schnulze“-Auftritten unbedingt erwünscht. Leise wurde es im Torhaus, als das Sextett den Heinz Rühmann-Klassiker „Ich brech' die Herzen der stolzesten Frau'n“ anstimmte, instrumental, in Gedenken an „Schnulze“-Mitspieler Hartwig Dieckmann, der Anfang 2016 gestorben ist und dessen Paradenummer das schelmische Herzensbrecherlied war. Ein berührende Geste.

Wenngleich die „Schnulzes“, bis auf Jan-Peter Pflug, im fortgeschrittenen Alter sind, ließen sie sich bei Zugaben nicht lumpen. Die Einnahmen des Abends, rund 1500 Euro, kommen übrigens der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger zu. Weitere Auftritte sind angedroht.

ben

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