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Ostholstein Schönwalde: Der letzte Weg Jesu
Lokales Ostholstein Schönwalde: Der letzte Weg Jesu
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20:14 23.03.2016
Frank Karpa und Ruth Gänßler-Rehse. Quelle: hfr
Schönwalde

Am Karfreitag, zur Sterbestunde Jesu, machen sich Männer und Frauen auf, um im Naturerlebnisraum am Pfarrhof in Schönwalde gemeinsam den Kreuzweg zu gehen. „Wir halten an den Stationen inne, lesen Abschnitte des biblischen Passionsberichts, hören Gedanken dazu, beten, singen und schweigen. So gehen wir den Weg, der in der Passionsgeschichte beschrieben ist, in Gedanken mit“, erklärt Frank Karpa, Pastor für Männer- und Familienarbeit im Kirchenkreis Ostholstein, der mit Pastorin Ruth Gänßler-Rehse vom Evangelischen Frauenwerk zur anderthalbstündigen Prozession einlädt. Treffpunkt ist um 15 Uhr im „liturgischen Garten“ (Jahnweg 2).

„Der Weg Jesu endet am Kreuz. Gewalt, Verrat und Spott prägen die letzten Abschnitte seines Wegs“, sagt Ruth Gänßler-Rehse. „Am Karfreitag stellen wir uns dieser schweren Geschichte und den zerstörerischen Kräften der menschlichen Existenz, die in ihr deutlich werden.“ Vielerorts erfolgt diese Auseinandersetzung in Gottesdiensten und Andachten oder in Form eines Kreuzwegs, der den letzten Weg Jesu in meditativer Weise mitzugehen versucht.

Seit 2013 gehört ein solcher Kreuzweg auch zum Pfarrhofensemble in Schönwalde. Der Künstler Ulrich Lindow hat 15 Bronzereliefs zur Passionsgeschichte geschaffen, die die Stationen des Weges markieren.

LN

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