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Ostholstein Schon 40000 Besucher im Eutiner Schloss
Lokales Ostholstein Schon 40000 Besucher im Eutiner Schloss
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21:36 21.09.2016
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Eutin

Zahlen, Daten, Fakten – Brigitta Herrmann, Geschäftsführerin der Stiftung Schloss Eutin, weiß, was am meisten interessiert. Daher gab die Gastgeberin den Mitgliedern des Schul- und Kulturausschusses, die am Dienstag im Rittersaal des Schlosses tagten, Einblicke in die laufende Saison und Ausblicke auf das kommende Jahr. Über 40000 Besucher hätten bis Ende August das Schloss besucht, das seien doppelt so viele wie im August vergangenen Jahres, berichtete sie.

Anke Saxinger hat alle 24 Hörner, die in der neuen Ausstellung zu hören sein werden, eingespielt, hier assistiert ihr Kuratorin Susanne Petersen. Quelle: Benthien

Dies bedeute allerdings nicht gleichzeitig einen finanziellen Erfolg – Besucher der Landesgartenschau haben mit ihrem Ticket auch freien Zutritt zum Schloss. Der Museumsshop habe Ende August bereits über 60000 Euro umgesetzt, fast so viel wie im gesamten vergangenen Jahr mit knapp 62000 Euro, sagte die Geschäftsführerin weiter, die zudem versicherte: „Wir wollen immer mehr eigene Einnahmen generieren.“

Ab November soll im Schloss ein lange geplantes Vorhaben angegangen werden. „Es wird ein Fahrstuhl eingebaut, so dass auch Besucher mit Einschränkungen bis in den zweiten Stock gelangen können. Das ist gerade heute von der Denkmalpflege genehmigt worden“, trug sie vor. Ein weiterer überfälliger Schritt in Sachen Barrierefreiheit soll im kommenden Jahr getan werden. „Der ganze Innenhof wird aufgenommen und im äußeren Bereich mit glatten Steinen versehen, damit Rollstuhlfahrer dort fahren können.“ Auch weitere Brandschutzmaßnahmen seien in den kommenden Jahren erforderlich, kündigte Herrmann an.

Weitere Projekte für 2017: Ein Prunkstück des Hauses, das Antependium, ein fünf Meter langer Altarvorhang aus dem 15. Jahrhundert, wird in einem neuen Raum ausgestellt. „Das geschieht dank der Unterstützung des Freundeskreises Schloss Eutin“, sagte Brigitta Herrmann. Ein Nachbarraum werde ebenfalls neu eingerichtet, er soll die Rolle der Fürstbischöfe in Eutin erklären. Für dieses Vorhaben wolle die Stiftung bei der Stadt 18000 Euro von zugesagten 30000 Euro abrufen.

An der Auffrischung der Dauerausstellung werde ebenfalls weiter gearbeitet, versicherte Herrmann. 2017 soll über die Neugestaltung von fünf herzoglichen Räumen beraten werden. Für die weitere Nutzung des Küchengartens werde es im laufenden Jahr nicht mehr zu einem Konzept kommen, allerdings gebe es am heutigen Donnerstag ein Treffen mit Ehrenamtlern.

Unter dem Titel „Die klangvolle Welt des Horns“ wird am Donnerstag, 6. Oktober, um 18.30 Uhr die neu arrangierte Sammlung von Uwe Bartels und Manfred Hein präsentiert.

Sie haben der Stiftung Schloss Eutin vor Jahren ihre gemeinsame Sammlung überlassen, sie hat einen Wert von circa 300000 Euro und umfasst rund 160 Hörner sowie annähernd 250 Objekte.

ben

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