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Ostholstein Schulausschuss bewilligt 800 000 Euro für Neubau der Kieckbusch-Kita
Lokales Ostholstein Schulausschuss bewilligt 800 000 Euro für Neubau der Kieckbusch-Kita
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21:16 20.01.2016

Ein 800 000-Euro-Zuschuss — diese Summe erschien manchem unter den Mitgliedern des Schulausschusses sehr hoch und entsprechend intensiv wurde der Beschlussvorschlag diskutiert, wonach die Stadt Eutin den Neubau eines Kindergartens der Evangelischen Kirchengemeinde am Dr. Wittern-Gang 2 in genanntem Umfang unterstützt. Am Ende aber konnte eine einmütige Zustimmung zu Protokoll gegeben werden.

Allerdings mit der Einschränkung, dass die zweite, für 2017 in den Haushalt einzustellende Hälfte des Gesamtbetrages mit einem Sperrvermerk versehen wird. Aufheben kann diesen der Bauausschuss, nachdem eine detaillierte Baukostenplanung vorgelegt wurde. Insgesamt belaufen sich die Kosten der Maßnahme auf rund drei Millionen Euro. 200 000 Euro wird der Kirchenkreis Ostholstein als Bauträger aus Eigenmitteln übernehmen und die verbleibenden zwei Millionen über eine Darlehensfinanzierung aufbringen.

Für den Schulausschuss formulierte der Vorsitzende Hanjo Iwanowitsch (SPD) die Aufgabe, festzustellen, dass die Kindergartenplätze gebraucht werden. Geplant ist, nach Abriss des bestehenden, maroden Gebäudes, das nur noch mit befristeter Erlaubnis betrieben wird, ein zweigeschossiges Kita-Gebäude zu errichten. Für den Baubeginn ist der Sommer dieses Jahres anvisiert. Während der Arbeiten werden die Kinder in den Räumen der Albert-Mahlstedt-Schule untergebracht. Neben den Gruppen des Bischof-Wilhelm-Kieckbusch-Kindergartens werden nach Fertigstellung dann auch die zwei Regelgruppen der Kita Kamp in den Neubau umziehen. Das frei werdende Grundstück im Ebereschenweg wird anschließend veräußert. Die Zahl der am Standort zusammengefassten Plätze liegt demzufolge bei 105, zusätzliche Kapazitäten werden also nicht geschaffen. „Wir schießen 800 000 Euro zu für etwas, was wir schon haben“, kommentierte Matthias Rachfahl (CDU). Dem hielt Christiane Balzer (Grüne) die qualitative Aufwertung entgegen. aj

LN

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