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Ostholstein Schuldenfrei trotz finanzieller Verluste
Lokales Ostholstein Schuldenfrei trotz finanzieller Verluste
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20:46 19.12.2017
„Alle Gemeinden sind schuldenfrei.Michael Bendt, Kämmerer

Zwar erwarten bis auf Manhagen alle Dörfer finanzielle Verluste. Laut Kämmerer Michael Bendt können Investitionen und Defizite jedoch über Rücklagen finanziert beziehungsweise ausgeglichen werden, sodass – wie schon im aktuellen Jahr – auch 2018 keine Schulden gemacht werden sollen.

Das Amt Lensahn selbst rechnet für das kommende Jahr mit einem Verlust von 357600 Euro, bei Erträgen von etwa 4,4 und Aufwendungen von 4,8 Millionen Euro.

Die größte geplante Investition ist mit prognostizierten Kosten von 165000 Euro die Sanierung der WC-Anlagen in der Grund- und Gemeinschaftsschule, deren Träger das Amt ist. 15000 Euro sollen dort zudem in die Erweiterung des EDV-Bereichs fließen.

Aktuell werden an der Schule 661 Kinder und Jugendliche unterrichtet. Insgesamt fließen 2018 rund 1,3 Millionen Euro in die Einrichtung, etwa für Verwaltungskosten oder die Bläserklassen.

811700 Euro von der Gesamtsumme werden im Rahmen einer Schulumlage durch die amtsangehörigen Gemeinden finanziert.

Insgesamt 145000 Euro will das Amt im kommenden Jahr in die Sporthallen investieren. Für die Sanierung des Flachdachs der kleinen Halle sind 120000 Euro veranschlagt; für 25000

Euro soll der Schutzbelag in der Großsporthalle erneuert werden.

Beschendorf hat 100000 Euro für die Unterhaltung der Brücke in der Dorfstraße eingeplant. Für 50000 Euro soll zudem die Straßenbeleuchtung auf LED-Technik umgestellt werden. Insgesamt erwartet die Gemeinde Einnahmen von 632000 und Ausgaben von 749600 Euro, was ein Defizit von 117600 Euro ergibt.

In Damlos rechnet man mit einem Jahresverlust von 27800 Euro (bei Erträgen von 751000 und Aufwendungen von 778800 Euro). Die Gemeinde plant für 2018 die Erschließung eines neuen Baugebietes im Sebenter Weg. Dafür sind im kommenden Jahr und auch 2019 Haushaltsmittel von jeweils 225000 Euro kalkuliert. Im Zuge des Projekts soll auch die Straßenbeleuchtung im Schulsteig erneuert werden. Prognostizierte Kosten: 12000 Euro.

Harmsdorf erwartet im kommenden Jahr ein finanzielles Defizit von 38300 Euro (Einnahmen: 800800 Euro, Ausgaben: 839100 Euro). Größere Investitionen sind dort laut Bendt nicht geplant.

Die Gemeinde Kabelhorst rechnet 2018 mit einem Minus von 5100 Euro. 488900 Euro auf der Einnahmen-Seite stehen Ausgaben von 494000 Euro gegenüber. Auch hier sind nach Angaben von Michael Bendt keine größeren Investitionen geplant.

Manhagen will im kommenden Jahr 40000 Euro ins Feuerwehrgerätehaus stecken. Dort sollen die Decke saniert und eine Lüftungsanlage eingebaut werden. Insgesamt erwartet die Gemeinde 2018 Erträge in Höhe von 406100 und Aufwendungen in Höhe von 460600 Euro, was einen Überschuss von 54500 Euro ergibt. Somit ist Manhagen die einzige Gemeinde mit einem finanziellen Plus im Haushalt.

Riepsdorf kalkuliert mit einem Verlust von 29900 Euro (bei Einnahmen und Ausgaben um die 1,1 Millionen Euro). Dort sollen eine Tragkraftspritze für die Feuerwehr Koselau beschafft und die Straßenbeleuchtung ausgebaut werden. Neu ist auch, dass die Gemeinde ab 2018 eine Zweitwohnungssteuer erhebt. Dadurch werden Erträge von 20000 Euro erwartet.

jen

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