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Ostholstein Sebastian Wagener an der Spitze der JSG
Lokales Ostholstein Sebastian Wagener an der Spitze der JSG
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21:16 15.02.2016
Neuer JSG-Vorsitzender: Sebastian Wagener (l.) ist Nachfolger von Reinhold Paul. Quelle: Schwennsen
Auf dem Nachwuchs ruhen die Hoffnungen der erwachsenen Inselfußballer. Daher ist die Jugendsportgemeinschaft Fehmarn (JSG) ein wichtiges Sammelbecken für talentierte Kinder und Jugendliche. Derzeit gibt es 13 Mannschaften. Der scheidende Vorsitzende Reinhold Paul wagte auf der Mitgliederversammlung im Sportlerheim Landkirchen sogar eine optimistische Prognose: „Ich hoffe im Sommer auf drei Meisterschaften.“

Von der JSG zum HSV

Ronny Marcos, früher bei der JSG und jetzt Nationalspieler für Mosambik, ist nach neun HSV-Bundesliga-Einsätzen zur SpVgg Greuther Fürth gewechselt. 2016 erwartet die JSG für Marcos eine Ausbildungsentschädigung.

Dieter Ehmann, verstorben 2015, betreute beim 1. Fehmarn Cup das Team, in dem Marcos spielte. Die JSG gedachte Ehmann in einer Schweigeminute.

Seit 2011 Vorsitzender der JSG, gab er sein Amt jetzt jedoch ab. Nachfolger ist der bisherige 2. Vorsitzende Sebastian Wagener. Er würdigte seinen Vorgänger: „Du hast die Jugendsportgemeinschaft mit vollem Herzen gelebt — als ein Vorsitzender, der bis zur F-Klasse jeden Spieler mit Namen kennt.“ Paul bleibt der JSG weiterhin eng verbunden. Er betreut auch künftig den Internetauftritt.

Wagener selbst geht mit einem breiter denn je aufgestellten Team in sein erstes Jahr als Vorsitzender. Kassenwartin bleibt Martina Ehmann und Schriftführerin Birte Wagener-Ehlers. Dazu kommen drei Beisitzer: Ralf „Hänschen“ Albers, Heinz Jürgen Fendt und Hinrich Köhlbrandt. Wahrscheinlich wird einer von ihnen — oder ein anderes Mitglied — kommissarisch für ein Jahr das durch Wageners Aufstieg vakante Amt des 2. Vorsitzenden übernehmen. Darüber entscheidet aber der Vorstand intern. Weiterhin mitarbeiten werden Oliver Meß, Nadine-Isabel Kissler und Manfred Meier. Außerdem hofft die JSG, dass Lutz Didier sich bis zum Frühjahr entscheidet, den Obmann-Posten neu zu übernehmen.

Ganz glatt lief die Neubesetzung des Vorstandes aber nicht. Es wurde auch noch andere Kandidaten für den 2. Vorsitz ins Spiel gebracht, dessen Wahl aber gar nicht auf der Tagesordnung stand.

Ohnehin wurde es ein ziemlich zäher Sitzungsabend. Denn zwei Probleme entfachten eine lebhafte Debatte. Erstens: Der neue Fördervertrag zwischen den beiden Stammvereinen SV Fehmarn und RSV Landkirchen sieht nicht mehr vor, dass JSG-Kicker kostenlos andere Sparten der Vereine nutzen können. Wer etwa zusätzlich noch Handball spielen möchte, muss auch beim SV Fehmarn Beiträge zahlen. Das stieß bei einige Mitgliedern auf deutliche Kritik.

Zweitens: Als „erbärmlich gescheitert“ schalt Manfred Meier die Absprachen zur Hallennutzung in Burg. Binnen drei Monaten gäbe es gerade mal vier bis sechs Trainingseinheiten. Wagener räumte Fehler ein, kündigte fürs kommende Jahr aber an: „Ich werde auf eine große Sitzung mit allen Beteiligten drängen.“ Allerdings vergebe die Stadt die Großsporthalle öfters für nichtsportliche Veranstaltungen (wie am Wochenende für den Kreisfeuerwehrverband).

Gerd-J. Schwennsen

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