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Ostholstein Segen und Dank für die kirchliche Arbeit
Lokales Ostholstein Segen und Dank für die kirchliche Arbeit
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20:37 03.07.2017
Propst Peter Barz (links) zeichnet Jürgen Manowski für 20 Jahre ehrenamtliche Arbeit im Bauausschuss von St. Michaelis mit dem Ansgarkreuz aus. Quelle: Fotos: Peyronnet
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Eutin

Doppelter Grund zum Feiern und ein Ausblick: Der Festgottesdienst am Sonntag in der Eutiner Michaeliskirche bot gleich dreierlei. In diesem Gottesdienst wurde Kantorin Antje Wissemann in ihr Amt eingeführt, Jürgen Manowski das Ansgarkreuz verliehen und ein musikalischer Ausblick auf das kommende große Volkstrauertagsoratorium geboten.

Doppelter Grund zum Feiern und ein Ausblick: Der Festgottesdienst am Sonntag in der Eutiner Michaeliskirche bot gleich dreierlei.

Antje Wissemann ist seit 1. Februar dieses Jahres Kirchenmusikerin an St. Michaelis und Nachfolgerin von Martin West. Nach der Probezeit folgte jetzt die offizielle Amtseinführung. Da ist es Ehrensache, dass die Kantorei singt, natürlich unter der Leitung ihrer neuen Dirigentin. Geprobt wird der „Paulus“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy, und zwei Stücke daraus sang der Chor im Gottesdienst. Mit einem weiteren Mendelssohn- Satz, „Jauchzet dem Herrn, alle Welt“ (das unbekanntere Opus 69, Nr. 2), bewies die Bach-Liebhaberin ihren Hang zur Romantik, getragen von der herausragenden Akustik der Kirche.

Wissemann ist längst angekommen in ihrem neuen Amt. „Ich fühle mich sehr wohl in der Stadt und in der Gemeinde“, sagt sie am Ende des Gottesdienstes. Zuvor hatte Pastorin Maren Löffelmacher Wissemann offiziell in ihr Amt eingeführt und ihr gemeinsam mit Beate Hogrebe, einer Freundin aus Wissemanns früherem Wirkungsort Northeim (Niedersachsen), den Segen erteilt. Dort hatte Wissemann von 2002 bis 2010 an St. Sixti gewirkt, bis sie von 2010 bis zu ihrem Wechsel nach Eutin als Lektorin für Chormusik beim Bärenreiter-Verlag arbeitete.

Im zweiten Teil des Gottesdienstes wurde Jürgen Manowski mit dem Ansgarkreuz geehrt. Die Nordkirche verleiht es an Gemeindemitglieder, die sich durch großen persönlichen Einsatz in der kirchlichen Arbeit hervorgetan haben. „Wir freuen uns, jemanden auszuzeichnen, der nicht so sichtbar ist“, sagt Löffelmacher.

Manowski ist seit bestimmt 20 Jahren – so genau weiß er das selbst nicht – im Bau- und Wegeausschuss der Kirchengemeinde und seit fast so vielen Jahren deren Vorsitzender. Unter seiner Ägide wurde St. Michaelis saniert und restauriert, das Südportal erneuert, der Kindergarten in Fissau gebaut und jetzt der neue am Wittern-Gang. Dabei konnte sich die Gemeinde auf Manowskis Fachwissen verlassen.

Er ist Bauingenieur und war bis zu seiner Pensionierung vor sieben Jahren Leiter des Amtes für Hoch- und Tiefbau (heute Gebäudemanagement) beim Kreis Ostholstein.

„Ich habe mich gefreut, dass ich auf diese Art geehrt wurde“, sagt Manowski, fügt aber hinzu, dass er den festlichen Rahmen und die Auszeichnung selbst erst einmal verdauen müsse. Gerechnet habe er mit dieser Würdigung nicht. „Ich habe immer gedacht, dass andere Menschen diese Auszeichnung bekommen müssten, die sich viel mehr engagiert haben. Das Schöne ist für mich, dass man sich darum nicht bewerben kann und dass andere sich darüber Gedanken machen.“

sas

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