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Ostholstein Sierksdorf diskutiert über Hundestrand
Lokales Ostholstein Sierksdorf diskutiert über Hundestrand
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10:21 22.09.2017
Nicht alle Teilnehmer an der Sierksdorfer Einwohnerversammlung fanden einen Sitzplatz im Veranstaltungssaal. Quelle: Foto: Gunter Lothert
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Sierksdorf

Die Diskussion über einen weiteren Hundestrand neben dem an der Steilküste unterhalb von Panorama und Hansa-Park verlief emotionaler als bei anderen Verstaltungen. Weidemann: „Der für einige Wochen zusätzlich eingerichtete Hundestrand bei der Straße am Strande hat sich als nicht geeignet erwiesen.“ Er sei zu eng, zu dicht an den Strandkörben und der Schutz für die Kinder sei nicht gewährleistet. Nach Rücksprache mit dem Tourismusausschuss habe die Gemeindevertretung das Experiment beendet.

Die Meinung der Einwohner reichte von Bedauern bis zu der Meinung, dass Hunde nicht unbedingt am Strand ausgeführt werden müssten. Der Bürgermeister verwies darauf, dass außerhalb der Saison die Hundebesitzer mit ihren Tieren vom Oktober an den Strand besuchen können.

Auf reges Interesse stieß die von Dirk Mrowka vom Zweckverband Ostholstein (ZVO) vorgetragene Situation zur Breitbandversorgung. Der Zweckverband sorge für die Infrastruktur mit Glasfaserkabeln und der Netzbetreiber TNG Stadtnetz GmbH aus Kiel für die jeweiligen Anschlüsse. Wenn sich in einem Gebiet (Cluster) mindestens 60 Prozent für einen Breitbandanschluss aussprechen, ist TNG verpflichtet, dafür zu sorgen, dass 100 Prozent der in diesem Gebiet Wohnenden auf Wunsch einen Glasfaserkabelanschluss erhalten. Die Leistungsfähigkeit eines Glasfaserkabelnetzes ist sehr hoch und sichert so in Zukunft mit einem heute unverzichtbaren schnellen Internet. Insgesamt werden 1000 Kilometer an Trasse mit rund 22 500 privaten, 4100 gewerblichen und 1100 institutionellen Anschlüssen im Kreis benötigt. Die Infrastrukturmaßnahmen werden durch Bund und Land mit hohen Beträgen gefördert. Mrowka rechnet damit dass, noch im Jahr 2018 die ersten Anschlüsse fertig sind und 2019 der Ausbau im Kreis Ostholstein abgeschlossen ist.

Über den Stand der Hinterlandanbindung für den geplanten Belttunnel berichtete Bernhard Markmann (FWV) mit Kartenmaterial. Immer wieder ergaben sich aus dem Publikum vor allem Fragen über den Lärmschutz. Da die Trasse der Bahn möglichst dicht an der Autobahn verläuft, könne es zu verstärkten Lärmpegeln kommen.

 gl

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