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Ostholstein Skilift auf dem Bungsberg fast gerettet
Lokales Ostholstein Skilift auf dem Bungsberg fast gerettet
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20:21 29.07.2016

Mediator Peter Harry Carstensen hat es geschafft. Nach dem Gespräch mit den Grundstückseigentümern des Bungsbergs – der Familie Schnoor aus Schönwalde – haben diese den Antrag auf Aufforstung des Areals wieder zurückgezogen. Damit scheint das drohende Aus für einen Skilift auf dem Bungsberg vorerst abgewendet. Dennoch besteht noch Gesprächsbedarf zwischen Gemeinde, Sparkassen-Kulturstiftung sowie den Eigentümern und bisherigen Betreibern der Anlage.

Alexandra Schnoor machte gestern gegenüber den LN deutlich, dass sie den Skilift, der der Gemeinde gehört, nicht weiter betreiben werde. Als Grund gab sie die damit verbundene Arbeitsbelastung an.

Das Gespräch mit dem ehemaligen Ministerpräsidenten bezeichnete Schnoor als äußerst angenehm. „Wir, die Familie Schnoor, wollen uns an einer Lösung konstruktiv beteiligen. Auch um unseren guten Willen zu zeigen, haben wir deshalb den Antrag zurückgezogen“, meinte sie.

Darüber hinaus betonte Alexandra Schnoor, dass die Gemeinde gut beraten wäre, „endlich ein Angebot zu unterbreiten“. Nur dann könne der Betrieb auf dem höchsten Berg Schleswig-Holsteins langfristig gesichert werden. „Sie muss allerdings auch für einen Betreiber des Skiliftes sorgen“, so Schnoor weiter. Nicht in Frage komme ein Verkauf des Grundstücks. Ein Pachtvertrag oder die Entrichtung einer Nutzungsgebühr seien aber denkbar.

Burkhard Busch, Leitender Verwaltungsbeamter vom Amt Ostholstein-Mitte, bestätigte die Annäherung und sagte, dass die Gemeindevertreter die Thematik diskutieren wollen. „Wir werden uns zusammensetzen, die Entwicklung reflektieren und reagieren“, so Busch. Bärbel Seehusen (SPD), stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde Schönwalde, zeigte sich erfreut über die Entwicklung. Sie erläuterte, dass in nächster Zeit beraten werden soll, wie das Vorhaben finanziert werden könnte. Zudem werde angestrebt, dass die Kinder, die zum „Erlebnis Bungsberg“ kommen, die Fläche auch im Sommer nutzen können. Dies sei aktuell nicht erlaubt. ser

LN

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