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Ostholstein Spektakuläres Finale der Hafenfesttage
Lokales Ostholstein Spektakuläres Finale der Hafenfesttage
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20:41 24.07.2017
Er könnte bald wieder kommen: Konzerthöhepunkt am Ende der Hafenfesttage mit „Pohlmann“ und Band. Quelle: Foto: Arne Jappe

Der Himmel über Heiligenhafen erleuchtete in den buntesten Farben. Ein spektakuläres Feuerwerk beendete die 42. Hafenfesttage. Etwa 9000 Zuschauer rund um den Binnensee blickten gespannt in den Himmel und staunten über die Choreografie, die sich auf dem Binnensee spiegelte. Mit einer Gesamtlaufzeit von 15 Minuten – bei zehn Stunden Vorbereitungszeit – setzten die fünf Pyrotechniker aus Oldenburg von drei schwimmenden Pontons aus den Schlusspunkt des Hafenfestes.

Heiligenhafen zählte 120000 Besucher in zehn Tagen – Begeisterung bei Pohlmann und Feuerwerk – Ausblick 2018: Mehr Attraktionen für Kinder.

Zuvor hatte Sänger „Pohlmann“ mit seiner Band auf der Hafenbühne gespielt. Mit einer Mischung aus ruhigen und rockigen Liedern präsentierte er Songs aus seinem neuen Album „Weggefährten“. 2500 Zuschauer klatschten im Rhythmus der Musik. Tourismus- Chef Manfred Wohnrade erklärte: „Der Abschlusstag war der absolute Knaller.“ Backstage hatte Wohnrade mit Pohlmann über weitere Heiligenhafen-Konzerte geplaudert. Wohnrade: „Wenn es in seinen Terminplan passt, kommt Pohlmann nächstes Jahr wieder.“ Neben den Konzerten sei auch das „Open Ship“ mit vielen Gästen und Ausfahrten einer der Höhepunkte der Festtage gewesen. „Die Menschen lieben es, auf die Ostsee hinaus zu fahren.“

Insgesamt seien an zehn Tagen wieder 120000 Menschen auf der maritimen Meile gewesen – so die Schätzung nach zwei Zählungen. Am Sonnabend hatte starker Dauerregen den Besuchern und Bands – wie „Illegal 2001“ – einen Strich durch die Party-Rechnung gemacht. Am Binnensee, auf der Hafenbühne und auch beim Rock am Kirchberg ließen sich aber die hartgesottenen Festival-Fans nicht entmutigen.

Volles Haus dagegen in der Autokrafthalle, wo „Das Wunder“ rockte. Erika Sarnow und Team hatten an den Zapfhähnen alle Hände voll zu tun.

Nach der Messerstecherei im Vorjahr (LN berichteten) wurde der Fokus auf die Sicherheit nochmals erhöht. „Wir sind sehr glücklich darüber, dass es ein durchweg friedliches Fest war“, sagte Wohnrade.

Es habe nur die üblichen Kleinstvorfälle gegeben.

Nach den Hafenfesttagen ist auch vor den Hafenfesttagen. Wohnrade hat eine Wunschliste. „Wir möchten gern die Qualität der Stände weiter verbessern.“ Beim Feuerwerk sei die Beschallung über die Lautsprecheranlagen nicht überall gut zu hören gewesen. Das wolle man künftig optimieren.

Ein weiterer Fokus liege auf einem verbesserten Kinderangebot. Denkbar sei in diesem Zusammenhang auch eine Kinder-Regatta mit Optimisten auf dem Binnensee. Eltern und Freunde könnte diese vom neuen Steinwarder Südstrand aus beobachten. Dort soll nächstes Jahr laut Wohnrade besser sichtbar als zuvor auch die Kinderanimation stattfinden. Die Achse Autokrafthalle – Hafen – Binnensee – Seebrücke wird mit immer mehr Leben gefüllt. Die Hafenfesttage dehnen sich weiter aus.

Peter Mantik und Arne Jappe

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