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Ostholstein Sperrung ab Oktober
Lokales Ostholstein Sperrung ab Oktober
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11:19 05.04.2017
Die alte Brücke ruht auf Gewölbemauerwerk. Unterhalb des Geländers verlaufen noch Versorgungsleitungen. Quelle: Foto: Peyronnet
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Malente

Und so war es ein Vertreter des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr (LBV SH), Niederlassung Lübeck, des Bauherren, der im Planungsausschuss der Gemeinde Malente die Arbeiten und den Zeitplan vorstellte.

Christian Grubert vom LBV berichtete, dass es ab Herbst richtig losgehen soll. „Bis 4. Oktober bleibt alles, wie es ist“, sagte er. Einzig die Versorger (Strom, Gas, Wasser, Telefon) würden vorher bereits arbeiten. Ihre Leitungen müssen verlegt werden. Im Laufe des Novembers werde die alte Brücke abgerissen, dann die neue gebaut. Im Juni 2018 soll alles fertig sein.

Während der gesamten Bauzeit, genauer ab 4. Oktober bis voraussichtlich Frühsommer 2018, ist die untere Hindenburgallee gesperrt. Der Autoverkehr wird über Eutiner Straße, Voßstraße, Rosenstraße bis zur Bahnhofstraße umgeleitet, die Fußgänger und Radfahrer nehmen die bis dahin von der Gemeinde erneuerte Fußgängerbrücke am Intermar. „Warum finanziert das Land nicht die Fußgängerbrücke?“, fragte Wilfred Knop (FDP). Der Ausschussvorsitzende Jürgen Redepenning (SPD) stellte fest: „Wir müssen die Brücke nicht unbedingt haben. Durch den Neubau aber brauchen wir sie. Vielleicht sollten wir noch mal Gespräche führen.“ Ob das Erfolg haben wird, scheint fraglich. Jens Sommerburg, Niederlassungsleiter des LBV, stellte fest, dass die Fußgängerbrücke ja da sei und verwies auf die Zuständigkeit der Gemeinde für dieses Bauwerk.

Die neue Straßenbrücke, erläuterte Grubert, werde die Schwentine in einem Bogen überspannen. Die Fahrbahn wird sechs Meter breit, an der Intermar-Seite entsteht ein 3,75 Meter langer Geh- und Radweg, auf der Seite der Gremsmühle ein 2,50 Meter breiter Fußweg. Am Ende in Richtung Plön weite sie sich zur Kreuzung Eutiner Straße/Frahmsallee auf. Hier ist in Zukunft möglicherweise ein Kreis vorgesehen.

Der Brückenneubau ist nötig geworden, weil die alte Straßenbrücke so marode ist, dass sich eine Reparatur nicht mehr lohnt. Die Brücke wurde 1892 erbaut und 1950 durch Gehwege auf beiden Seiten verbreitert. An Stelle der jetzigen Brücke gab es vor deren Bau nur eine Furt durch die Schwentine.

 sas

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