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Ostholstein Stadt sucht Busfahrer für Shuttle-Service
Lokales Ostholstein Stadt sucht Busfahrer für Shuttle-Service
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20:20 23.08.2016

Albertsdorf a. F Prompt hat die Stadt Fehmarn auf kritische Töne zur Flüchtlingsunterkunft Albertsdorf reagiert. Der Kinderschutzbund hatte (wie berichtet) eine bessere Integration angemahnt, die – wie andernorts im Kreis – durch die isolierte Lage erschwert werde.

Ein Hauptproblem, die Anbindung von Albertsdorf an die Inselmetropole Burg, versucht die Kommune in Kooperation mit dem Bürgerbusverein zu lösen. In Eigenregie soll ein Shuttle-Service eingerichtet werden. Daran arbeitet Asylkoordinator Kurt-Henning Marten seit einigen Wochen. Erste Gespräche hatten ergeben, dass die Organisation eines (Sonder-)Linienverkehrs im Rahmen des ÖPNV kaum Chancen auf eine Realisierung hat.

Marten: „Für einen Shuttle-Service benötigen die Fahrerinnen und Fahrer keinen Personenbeförderungsschein, wenn auf ein festes Entgelt verzichtet wird.“ Stattdessen könnte um eine Spende gebeten werden. Zusätzlicher Pluspunkt: Der Shuttle-Service stünde dann nicht nur den Flüchtlingen, sondern auch anderen Fahrgästen, insbesondere der Einwohnerschaft und den Urlaubsgästen, zur Verfügung.

Derzeit sucht er Personen für diese ehrenamtliche Aufgabe.

Wichtig sei für die Stadt die Beschäftigung von Flüchtlingen – jeden Alters, nicht nur Jugendlicher. Im Juni fand eine gemeinsame Veranstaltung mit der Bundesagentur für Arbeit, dem Jobcenter Ostholstein sowie der Volkshochschule statt. Eingeladen waren interessierte Arbeitgeber. Im Anschluss konnten etliche Beschäftigungsverhältnisse vermittelt werden. „Bedauerlich ist nur, dass es einem Teil der Flüchtlinge an der notwendigen Ausdauer mangelt“, so der stellvertretende Bürgermeister Werner Ehlers (CDU). Dennoch habe eine große Anzahl von Personen eine gute Beschäftigung gefunden und erziele ein eigenes Einkommen. Wichtig sei der Stadt aber, bei der Verbesserung der Situation für die Flüchtlinge diese nicht besserzustellen als deutsche Einwohner, „um keinen sozialen Unfrieden aufkommen zu lassen“.

gjs

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