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Ostholstein Stadtbucht: Grüne stärken Hotel-Investor
Lokales Ostholstein Stadtbucht: Grüne stärken Hotel-Investor
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21:27 07.02.2018

„Es ist rücksichtslos und demotivierend für den Investor, dass ihm ständig Dinge unterstellt werden, die er von Anfang an nie vorhatte. Es gab noch nie einen Investor für ein Großprojekt in Eutin, der sich von Anfang an selbst Grenzen gesetzt hat, der von sich aus angeboten hat, einen Architektenwettbewerb durchzuführen und die Ergebnisse der Stadt vorzustellen“, sagen Monika Obieray und Ralf Langenstück verärgert, beide Mitglieder des Stadtentwicklungsausschusses. Reinhard Sohns, Geschäftsführer des gemeinnützigen Unternehmens „Die Ostholsteiner“, habe immer ausdrücklich erklärt, die Öffentlichkeit beteiligen zu wollen. Er habe mehrfach betont, dass er ein kleines, maßvolles Hotel bauen wolle, welches den Eutinern ein Café und öffentliche Toiletten bieten soll, betonen die beiden Grünen-Politiker.

Ihre Kritik richtet sich vorrangig gegen Malte Tech von der FWE, den laut Obieray und Langenstück „selbsternannten Alles-Besserwisser und Nörgler vom Dienst“. Aber auch der Bürgergemeinschaft und ihrer Vorsitzenden Regine Jepp werfen die beiden „eine persönliche, alles andere als konstruktive Meinung gegen das geplante Integrationshotel an der Stadtbucht“ vor. Diese habe Jepp auch noch ohne Rücksprache mit den Vereinsmitgliedern geäußert, sagte Obieray, die selbst der Bürgergemeinschaft angehört. Regine Jepp hatte in einer Pressemitteilung geäußert, dass ein Hotelbau in einer Größenordnung, die wirtschaftlich darstellbar sei, auf dem vorhandenen Grundstück nur zu stadtgestalterisch nicht vertretbaren Lösungen führen könne. Die Bürgergemeinschaft sei daher der Auffassung, dass das benachbarte Grundstück mit überplant und die Baumasse auf beide Flächen verteilt werden sollte. Das Nachbargrundstück gehört der Familie Moser und steht bereits länger zum Verkauf.

Dass Regine Jepp jetzt schon wisse, dass das Grundstück für das Vorhaben der „Ostholsteiner“ zu klein sei, gehöre in die Kategorie Schlechtreden, zürnen Monika Obieray und Ralf Langenstück, die es zudem „unseriös und destruktiv“ nennen, dass der B-Plan und das Vorhaben des Investors in einen Topf geworfen würden. „,Die Ostholsteiner’ als gemeinnützige Investoren stellen sich dem Wettbewerb, gehen mit ihren Planungen offen um und sogar in eine erhebliche finanzielle Vorleistung. Das tun sie, obwohl die Stadt letztlich immer noch frei entscheiden kann, ob sie das Angebot annehmen will oder nicht.“

ben

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