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Ostholstein Stadtverordnete erhöhen Kita-Gebühren
Lokales Ostholstein Stadtverordnete erhöhen Kita-Gebühren
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20:17 29.04.2016

Jetzt ist es offiziell: Kinder, die sechs Stunden oder mehr in Neustadts städtischen Kindertagesstätten „Am Wasserturm“ und „Am Kaiserholz“ betreut werden, müssen ab dem 1. August am Mittagessen teilnehmen. Dafür sprachen sich jetzt die Stadtverordneten aus. Vorausgegangen war der Neuordnung ein Diskussionsprozess, in den auch die Eltern einbezogen worden waren. Parallel werden die Gebühren für den Kita-Besuch je nach Stundenzahl leicht erhöht.

Investieren wollen die Kommunalpolitiker auch in das Offene Ganztagsangebot des Küstengymnasiums. Das derzeitige Angebot werde so gut angenommen, dass die bislang freiwillig erbrachten Betreuungsleistungen nun von einer angestellten Kraft erledigt werden sollen. Durchgeführt werden sollen unter anderem eine Spanisch-AG, Zehn-Finger-Schreiben, Niederdeutsch sowie handwerkliche Angebote.

Gute Nachrichten gab es jedoch nicht nur für die Schüler, sondern auch für die Planer des Vier-Sterne-Hotels auf dem Gelände der Ancora Marina. Bürgermeisterin Dr. Tordis Batscheider (SPD) teilte mit, dass die Zustimmung des Großprojekts vom Innenministerium eingetroffen sei. Nun soll schnellstmöglich eine Baugenehmigung erteilt werden, damit die Arbeiten an dem 288 Betten umfassende Gebäude noch in diesem Jahr beginnen können.

Deutlich unsicherer ist ein möglicher Beitritt zur Breitband-Sparte der Entwicklungsgesellschaft Ostholstein (Egoh). Eine Alternative soll gemeinsam mit den Stadtwerken Neustadt geprüft und im Mai im zuständigen Ausschuss vorgestellt werden. Damit droht eine weitere Stadt, sich nicht zu beteiligen. Zuvor hatten unter anderem Heiligenhafen, Oldenburg und Stockelsdorf entschieden, den Ausbau des schnellen Internets anderweitig voranzutreiben (LN berichteten).

Dauerthema der Neustädter Politik bleiben die Rettiner Wiesen. Das Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (spezielles Naturschutzgebiet nach einer Richtlinie der EU) hat jüngst einen Managementplan vom Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume bekommen. Nun soll die Stadt Neustadt eine Stellungnahme dazu abgeben. Jedoch sehen sich die Politiker von CDU, SPD, BGN und FDP nicht dazu in der Lage, etwas mitzuteilen, bevor nicht ein ihrer Ansicht nach erforderliches hydrogeologisches Gutachten vorliegt.

Nach kurzer Diskussion sprachen sich die Vertreter aller Fraktionen, inklusive der Grünen, dafür aus, den Tagesordnungspunkt in den Umweltausschuss zurückzuverweisen.

Von Sebastian Rosenkötter

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