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Ostholstein Stellplatz für Wohnmobile erst ab 2018
Lokales Ostholstein Stellplatz für Wohnmobile erst ab 2018
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21:12 11.01.2017

Wohnmobilisten, die Eutin in diesem Jahr ansteuern, müssen sich nach wie vor mit den am Bahnhof ausgewiesenen Plätzen begnügen. Geduldet werden sie auch weiterhin auf dem Parkplatz am Schloss. Eine Notlösung, denn der Wohnmobilstellplatz an der Oldenburger Landstraße (am ehemaligen Haupteingang zum Landesgartenschaugelände) kann in dieser Saison noch nicht genutzt werden. Dabei sollte er eigentlich zum April eröffnet werden.

Die Verschiebung auf das kommende Jahr wurde im Hauptausschuss bedauert und teilweise mit Unverständnis zur Kenntnis genommen. Grund ist, dass die Lieferfristen für Stromsäulen und Bauteile für das Sanitärgebäude zwischen sechs und zwölf Monaten betragen. „Wir hatten einen langen Vorlauf einkalkuliert und sind seit Monaten in Gesprächen. Es ist schade, dass es nicht schneller ging“, sagte Bauamtsleiter Bernd Rubelt.

Den Bodenbelag für die geplanten 24 Stellplätze hat die Stadt hergerichtet. Der künftige Betreiber – Vorgespräche wurden mit den Stadtwerken Eutin geführt – sollte für den Bau eines Service-Gebäudes mit Dusche, WC, Waschmaschine, Trockner, Spüle, sechs Stromsäulen, eine Ver- und Entsorgungsstation, einen Platz für Müllentsorgung, für Leuchten und Beschilderung sorgen. Mit dem Kreis sind derzeit noch Fragen zum Brandschutz zu klären, ebenso wie viele Sanitäreinrichtungen laut Zelt- und Campingplatzverordnung bereitzustellen sind. Nur mit den genannten Serviceangeboten kann der Stellplatz nahe des Großen Eutiner Sees als klassischer Reisemobilstellplatz eingestuft werden, auf dem das Übernachten über einen längeren Zeitraum und das Campieren möglich sind.

Die Investitionskosten für die Serviceangebote werden momentan ermittelt. Auf den möglichen Betreiber kommt auch die Pflege für die angrenzende Grünfläche zu (ab Stellplatz bis zum See plus Steg).

Die Stadtwerke sind bereit, anstehende Investitionen und die Bewirtschaftung zu übernehmen, möchten im Gegenzug aber den Platz für mindestens 20 Jahre überlassen bekommen.

Davon, den Stellplatz ohne Serviceangebote, aber immerhin als reine Parkfläche schon in diesem Jahr freizugeben, riet Bernd Rubelt dringend ab: „Sie sollten keine halben Sachen auf den Weg bringen, sondern das Angebot erst ganz fertig haben. Sonst ist sofort der Ruf eines schlechten Platzes in der Welt.“ ben

LN

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