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Ostholstein Klein, aber fein: Das 8. Stockelsdorfer Weihnachtsdorf
Lokales Ostholstein Klein, aber fein: Das 8. Stockelsdorfer Weihnachtsdorf
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15:26 01.12.2018
Weihnachtsdorf Stockelsdorf 2018 am 1. Adventswochenende. Quelle: Doreen Dankert
Stockelsdorf

Einmal im Jahr gibt es in Stockelsdorf einen Treffpunkt, der sich durch eine ganz besondere Atmosphäre auszeichnet. Das ist immer dann der Fall, wenn das Areal rund um die Kirche weihnachtlich geschmückt und mit rund einem Dutzend eleganter Holzhütten bestückt ist. Und wenn durch die Luft der Duft von würzigem Glühwein, Schmalzbroten und frischem Gebäck wabert. An diesem ersten Adventswochenende ist es wieder soweit: Das nunmehr achte Stockelsdorfer Weihnachtsdorf hat am Sonnabend Vormittag seine Pforten geöffnet – genau zwei Tage lang bis Sonntagabend.

Während einen Steinwurf entfernt im Gemeindehaus eine Menschentraube schon geduldig am legendären Keksbüfett vom DRK wartet, wird vor der Kirche das Weihnachtsdorf von Bürgermeisterin Julia Samtleben (SPD) eröffnet – und zwar mit einem großen Dank an die Organisatoren dieser Aktion. Ins Leben gerufen hat das Weihnachtsdorf der Stockelsdorfer Bürgerverein. Und inzwischen ist diese jährliche Veranstaltung schon zu einer guten Tradition geworden. Aber das Stockelsdorfer Weihnachtsdorf, das überschaubar, unaufgeregt, heimelig und klein, aber fein daherkommt, ist viel mehr als nur ein Weihnachtsbasar mit Tradition. „Dadurch, dass das Weihnachtsdorf von ortsansässigen Vereinen und Verbänden mitgestaltet wird“, stellt Julia Samtleben, die das Weihnachtsdorf als neue Bürgermeisterin zum ersten Mal erlebt, fest, „ist es eben nicht dieser typische kommerzielle Weihnachtsmarkt, wie wir ihn sonst überall haben, sondern etwas ganz, ganz Besonderes.“

Das hat das Weihnachtsdorf auch solchen Mitstreitern wie dem Stockelsdorfer Schützenverein zu verdanken, die zum siebten Mal etwas zum Gelingen der Veranstaltung beisteuern: deftige Schmalzstullen, selbstgebackenen Kuchen, Glühwein „und ganz spezielles Weihnachtsbier“, sagt der Vereinsvorsitzende Lars Timmermann. Ihre Kreativität – und auch ihren Humor – beweisen die Schützen im Weihnachtsdorf im Übrigen auch durch ihre einheitliche grüne Kopfbedeckung. Rot ist für den Weihnachtsmann, der im Dorf tatsächlich „engagiert“ ist, reserviert, „aber wir“, erklärt Timmermann schmunzelnd, „mit den grünen Mützen sind die Weihnachtskobolde, und wir sind hier immer sehr gerne dabei.“

Nach dem Gottesdienst am Sonntag um 10 Uhr in der Kirche geht es weiter mit dem geselligen Stelldichein im Weihnachtsdorf bis zum Abend gegen 18 Uhr, wenn die Pforten geschlossen werden.

Doreen Dankert

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