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Ostholstein Storchenrettung in Grube
Lokales Ostholstein Storchenrettung in Grube
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00:48 13.06.2018
„Storchenpapa auf Zeit“ Pastor Rüdiger Fuchs mit einem Jungtier. 
Grube

In Grube startete daraufhin sofort die Aktion „Storchenrettung“. Grubes Pastor Rüdiger Fuchs, seit Jahren selbst im Vogelschutz engagiert, rief zunächst Christian Erdmann an und bat um Rat.

 

„Storchenpapa auf Zeit“ Pastor Rüdiger Fuchs mit einem Jungtier.

Erdmann ist ausgebildeter Wildtier-Pfleger und Leiter der Wildtierstation Hamburg/Schleswig-Holstein. Er riet Fuchs, die Storchenjungen schnellstmöglichst aus dem Nest zu holen, da Dehydrierung und Hungertod drohten. Nächster Anruf, und Feuerwehrmann und Kirchengemeinderatsmitglied Volker Langbehn ließ die Arbeit ruhen und machte sich auf zu Marcus Behnk in Gremersdorf. Dessen Firma lieh für die Rettungsaktion gratis einen Hubwagen aus. So konnten Langbehn und Fuchs die Storchenbabys aus dem Nest holen. Elgin Zühlke, Touristik-Managerin von Grube, kontaktierte zwischenzeitlich Bürgermeister Volker Stoldt, der entsandte Gemeindearbeiter Christian Schmidt zum Futterholen in den Vogelpark Niendorf. Tierarzt Sven Wallrabenstein machte einen „Hausbesuch“, befand alles für gut und stiftete für Nistmaterial Stroh. Ehepaar Schlief (Hotel „Avalon“) half bei der Hubwagen-Aktion und die Apotheke Paasch Rescue steuerte wichtige Tropfen bei.

Schon zwei Tage danach begrüßten die Jungstörche den Pastor, ihren neuen „Storchenpapa auf Zeit“, mit kräftigem Geklapper. Am Montag holte Erdmann die Jungstörche zur weiteren Aufzucht für die spätere Auswilderung ab. „Jimmy“ und „Jonny“ werden nun professionell auf ihre erste Reise nach Afrika vorbereitet.

 lg

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