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Ostholstein Strandkorb-Gespräch mit Ostholsteins Touristikern
Lokales Ostholstein Strandkorb-Gespräch mit Ostholsteins Touristikern
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20:39 25.08.2017
Ingo Gädechens (M.) begrüßte gestern Vormittag in Dahme Touristiker und Bürgermeister aus Ostholstein. Quelle: Foto: Billhardt

Der Kreis der Strandkörbe, die zum schon traditionellen Gespräch mit Ingo Gädechens aufgestellt werden müssen, wird jedes Mal größer. Zahlreiche Touristiker und Bürgermeister Ostholsteins folgten der Einladung des CDU- Bundestagsabgeordneten ins Ostseebad Dahme.

„Es war und soll auch nie eine Wahlkampfarena sein“, sagt Gädechens mit Anspielung auf die Bundestagswahl am 24. September. Es gehe darum, sich gemeinsam in Sachen Tourismus „upzudaten“, auf den Stand der Dinge zu bringen. „Und ich nehme gerne Sorgen, Anregungen, aber auch die positiven Entwicklungen in Ostholstein, mit nach Berlin“, sagte Ingo Gädechens. So hatten seine Gäste durchaus unterschiedliche Wünsche an das Mitglied des Tourismusausschusses des Bundestages.

In Grube erhoffe man sich Unterstützung beispielsweise für den Ausbau der Fahrradwege in der Gemeinde.

Andreas Leicht vom Hansa-Park setzt darauf, dass der Korridor der Sommerferien weiterhin so weit gefasst bleibe und Pläne, die Osterferien im Land in März-Winterferien umzuwandeln, nocheinmal überdacht würden.

Schashagens Bürgermeister Rainer Holtz sprach von Schwierigkeiten mit der Bahn hinsichtlich des Schienenausbaus in seiner Gemeinde und setzt auch auf Rückendeckung aus Berlin: „Der Konzern erzählt viel und sagt wenig.“

Für Fehmarn sei es eine Katastrophe, so Tourismusdirektor Oliver Behncke, dass die zweitwichtigste Straße auf der Insel zwischen Blieschendorf und Burg in Kürze wieder für zehn Monate gesperrt werde.

„Aber wir stecken den Kopf nicht in den Sand.“ Denn andererseits brächten Veranstaltungen wie der gerade laufende Kitesurf World Cup große Aufmerksamkeit.

Womit fasst alle in Ostholstein zu kämpfen haben und dieses auch beim Strandkorbgespräch zum Ausdruck brachten, sind die Sollstärke der Feuerwehren und der Fachkräftemangel, der durch die steigenden Gästezahlen nicht kleiner werde, so die einhellige Meinung. Auch Campingplätze expandierten, weitere Ferienanlagen würden gebaut. „Wir erleben einen Investitionsschub und brauchen die öffentliche Förderung für die Kommunen“, so Katja Lauritzen vom Ostsee-Holstein-Tourismus. Angesprochen wurden außerdem Themen wie Bäderregelung, Internetausbau aber auch die Mobilität. „Wir brauchen einen bedarfsgerechten und nutzerfreundlichen ÖPNV“, hob der der stellvertretende Landrat Timo Gaarz (CDU) hervor. Trotz des wachsenden Tourismus blieben Baustellen im Kreis, die sich Ingo Gädechens notierte.

Markus Billhardt

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