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Ostholstein Streit um Löschfahrzeug kühlt ab
Lokales Ostholstein Streit um Löschfahrzeug kühlt ab
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23:14 18.03.2016

Ungewohnt zügig ging die Timmendorfer Gemeindevertretersitzung am Donnerstagabend über die Bühne: Die Tagesordnungspunkte bestanden entweder aus Formalien oder waren bereits zuvor in den Fachausschüssen ausgiebig diskutiert worden. Wenig Neues konnte auch Bürgermeisterin Hatice Kara (SPD) zum Streit innerhalb der Ortswehren berichten.

Nachdem die Auseinandersetzungen unter anderem um ein neues Löschfahrzeug, das entweder die Niendorfer oder die Groß Timmendorfer Wehr bekommen soll, bei der Jahresversammlung der Wehren offen zutage getreten waren, war eine Art Schlichtungsgespräch bei Kara angesetzt worden. „Es galt erst einmal, die Emotionen herunterzufahren“, so Kara. Ansonsten sei man „auf dem Weg zur Sachlichkeit“. Die Wehren bäten jedoch darum, die Überprüfung des eigentlich schon beschlossenen Feuerwehrbedarfsplans verschieben zu dürfen — das Ergebnis soll jetzt zur nächsten Hauptausschuss-Sitzung am 31. Mai vorliegen. Beschlossen wurde der B-Plan für das neue Feuerwehrgeräte- und Dorfgemeinschaftshaus in Hemmelsdorf. Damit können sich die Hemmelsdorfer offenbar trotz oben genannter Querelen weiterhin Hoffnungen auf einen Baubeginn im Herbst dieses Jahres machen. Zustimmung gab es auch für den Breitband-Ausbau durch den Zweckverband Ostholstein (ZVO) — wobei dieses im Fall Timmendorfer Strand nur theoretisch gilt. Denn der Aufbau einer Breitband-Infrastruktur durch den ZVO ist nur dort erlaubt, wo es nicht genügend private Anbieter gibt, also ein sogenanntes Marktversagen herrscht. Das trifft auf Timmendorfer Strand nicht zu. Die Zustimmung wird aber aus Solidarität mit den anderen Gemeinden erteilt, um dieser ZVO-Sparte nicht im Wege zu stehen.

Mit dem grünen Licht für die Kalkulation zur Kurabgabe ist klar, dass diese auch 2016 nicht erhöht wird. Sie bleibt bei drei Euro in der Haupt- sowie 1,70 Euro in der Nebensaison und bei 84 Euro für das ganze Jahr. Abgenickt wurde auch die bereits vom Hauptausschuss beschlossene Erhöhung der Pauschalen für die Kommunalpolitiker und die „offizielle“ Beauftragung der Feuerwehr mit der Wasserrettung, die aus Versicherungsgründen notwendig geworden war.

Ohne Widerspruch passierten die Namen für die neuen Straßen beim künftigen Edeka-Markt in Niendorf die Gemeindevertretung: Die Verlängerung des Paduawegs wird ebenfalls Paduaweg heißen, die von der B 76 abzweigende Straße erhält ebenfalls den Namen eines „Flying P-Liners“, also eines Segelschiffes der Reederei Laisz: Panganistraße. latz

LN

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