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Ostholstein Studenten sollen neue Ideen für den Südstrand bringen
Lokales Ostholstein Studenten sollen neue Ideen für den Südstrand bringen
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00:00 26.10.2012
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Ostholstein

Sie wollen keine Verhinderer sein. Und auch keine kommunalpolitischen Störenfriede. Aber: Der „Gesprächskreis“ kämpft für neue Visionen am Burger Südstrand. Master-Studenten sollen jetzt für frische Ideen sorgen. Sie sollen Alternativen schaffen gegen Betonklötze, die das noch unbebaute Sahnestück in Burgtiefe zupflastern und es damit, so die scharfen Kritiker der derzeit tonangebenden holländischen Investoren, für Generationen verschandeln.

Mittwochabend ging der „Gesprächskreis“, deren Mitstreiterzahl nach Angaben ihres Sprechers Günter S. Lintzen bereits vierstellige Zahlen erreicht hat, in die Offensive. Erstmals lud er zu einer öffentlichen Veranstaltung ein.

Haupttenor der lange sehr sachlichen Debatte war nicht mehr die Vergangenheitsbewältigung. Den bisherigen Austausch mit Verwaltung und Politik empfindet inzwischen auch Lintzen als „holprig“. Den wenigen anwesenden Stadtvertretern versuchte er dennoch, ein Vorkaufsrecht schmackhaft zu machen. Zweitens müsste gegenüber den Holländern eine Baureihenfolge durchgesetzt werden – nämlich die Priorität für ein Vier-Sterne-Hotel. Derzeit ist in Burgtiefe geplant, zuerst eines von fünf Appartementhäusern zu bauen.

Zwei Trümpfe hat der „Gesprächskreis“ zudem in der Hinterhand. Erstens: Laut Lintzen gibt es Investoren, die bei entsprechender Planungssicherheit bereit seien, siebenstellige Summen in eine Neuplanung zu investieren. Namen nannte er nicht.

Zweitens sollen Studenten auf Ideensuche gehen. Laut Peter F. Butenschön sind ein Professor und ein Lehrbeauftragter bereit, Abschlussarbeiten von Architektur-Masterstudenten zu betreuen. Angedacht sind sieben bis 15 Zweier-Teams, die im April oder Mai 2013 eigene raumplanerische Ideen für ganz Burg entwickeln und diese bis zum Sommer als ihre Abschlussarbeiten vorlegen.

Diese Pläne stießen auf großes Interesse, ebenso der Vorstoß, Fehmarn als Marke zu entwickeln. Lintzen: „Es muss auch im Ausland jedem klar sein, was Fehmarn ist.“ Dann gelänge es der Insel, an Konkurrenten wie Scharbeutz oder Timmendorfer Strand vorbeizuziehen – zur Spitze.

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