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Ostholstein Kirchenkreis rüstet sich für die Zukunft
Lokales Ostholstein Kirchenkreis rüstet sich für die Zukunft
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18:15 06.12.2018
Propst Dirk Süssenbach, Propst Peter Barz, Matthias Hoffmann und Präses Peter Wendt (v. l.) wollen mit der Synode die Weichen für die Zukunft stellen. Quelle: Saskia Hassink
Eutin

„Es ist ein für die Zukunft wichtiger Synodentag“, sagt Präses Peter Wendt. Während es in den vergangenen Synoden des Kirchenkreises Ostholstein um organisatorische und strukturelle Punkte gegangen sei, solle es in der letzten Synode des Jahres um inhaltliche Bestandteile gehen, sagt Wendt.

So steht unter anderem die Vorstellung des 2015 gegründeten Kita-Werks auf der Tagesordnung. In dem Kita-Werk sind derzeit 21 kirchliche Kindertagesstätten unter einem Dach zusammengeschlossen. „Mit dem Werk wollen wir die einzelnen Kirchengemeinden unterstützen“, sagt Propst Dirk Süssenbach aus Neustadt. Ziel des Werks ist es, Professionalität in den Sachbereich zu bringen.

Neues Sachgebiet für Friedhöfe

Ähnlich verhält es sich mit dem neuen Sachgebiet Friedhof, für dessen Einrichtung bei der Synode geworben wird. Unter Leitung von Süssenbach hat eine Arbeitsgruppe im Herbst 2016 damit begonnen, die wirtschaftliche Tragfähigkeit der kirchlichen Friedhöfe zu untersuchen. Im Kern soll mit dem Sachgebiet eine Datenbasis geschaffen werden, die zentrale Auskunft über die Beschaffenheit der Friedhöfe geben kann.

Ein weiteres Thema der Synode ist der Haushalt von 2019. Derzeit rechnet Matthias Hoffmann, Verwaltungsleiter des Kirchenkreises, mit 500 000 Euro mehr Einnahmen durch Kirchensteuern. Damit hätte der Kirchenkreis insgesamt 15,5 Millionen Euro zur Verfügung, die unter anderem mit sechs Millionen Euro (im Vorjahr 5,9 Millionen Euro) in die gemeinschaftlichen Aufgaben wie Pfarrbesoldung, Kita-Werk und das neue Sachgebiet Friedhöfe fließen sollen. Auch der Anteil für die Kirchengemeinden wird von 5,5 auf 5,7 Millionen Euro angehoben. „Wir danken den Kirchenmitgliedern, die uns und unserer Arbeit vertrauen, und ohne deren Beiträge wir die Vielzahl der Aufgaben in den Gemeinden und im Kirchenkreis nicht erfüllen könnten“, sagt Propst Peter Barz aus Eutin.

Die Kirchenkreissynode ist das oberste Beschlussorgan des Kirchenkreises. Sie ist die Vertretung der Kirchengemeinden und der Dienste und Werke im Kirchenkreis.

Saskia Hassink

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