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Ostholstein TNST: Mehr Aufgaben, höhere Kosten
Lokales Ostholstein TNST: Mehr Aufgaben, höhere Kosten
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22:14 06.11.2017

TSNT-Geschäftsführer Joachim Nitz erläuterte den zusätzlichem Finanzbedarf im Jahr 2018, den er mit der bevorstehenden LTO-Kooperation, vertraglichen Verpflichtungen wie zum Beispiel Beachvolleyball und Jazz-Baltica und der Digitalisierung im touristischen Marketing begründete. Die Mitgliedschaft in einer LTO (Lokale Tourismusorganisation) ist notwendig, um Fördergeld für touristische Infrastrukturprojekte zu bekommen. Die Kooperation ist von der Tourismus-Agentur Lübecker Bucht (TALB) und der TSNT vorbereitet worden. Die inhaltliche Ausgestaltung wird im heutigen Tourismusausschuss beraten. Der zusätzliche Finanzbedarf dafür beträgt etwa 130000 Euro im Jahr 2018.

Die Deutschen Meisterschaften im Beachvolleyball konnten für die nächsten drei Jahre für Timmendorfer Strand gesichert werden. „Damit verbunden ist allerdings eine Kostenerhöhung für den direkten Zuschuss an den Veranstalter in Höhe von 15000 Euro im Jahr“, sagte Nitz. Durch die Verlegung des Spielortes des Musik-Festivals Jazz-Baltica nach Timmendorfer Strand sei für Niendorf eine wichtige Veranstaltung verloren gegangen. Die TSNT erarbeite deshalb derzeit ein neues Veranstaltungskonzept unter dem Arbeitstitel „Musikfest auf dem Strand“, Kostenpunkt: 25000 Euro.

Größter Kostenfaktor im Bereich „Digitale Strategie“ ist die Neuschaffung einer sogenannten Online-Content-Management-Stelle, sprich: die Einstellung eines Online-Managers. „Die konzeptionelle Begleitung, die Umsetzung des Online-Marketings sowie die Erstellung einer runderneuerten Internet-Seite und einer Reiseführer-App sind geplant“, sagte Nitz. Gerade die Bedienung der verschiedenen Internet-Kanäle wie Facebook, Instagram, Twitter oder Snapchat nehme immer mehr Raum ein. Außerdem müsse der Internet-Auftritt der TSNT (www.

timmendorfer-strand.de) nach drei Jahren umfangreich erneuert werden. „Diese Aufgaben wurden in den vergangenen Jahren nebenbei mit erledigt“, sagte Nitz. Das sei aber unter den Gesichtspunkten Datenqualität und ständige Aktualität nicht mehr leistbar. Die jährlichen Kosten für den Online- Manager bezifferte er auf 44000 Euro. Außerdem ist laut Stellenplan eine Aufstockung in Form einer zusätzlichen halben Stelle für den Veranstaltungsbereich erforderlich (Kosten: 18000 Euro).

rk

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