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Ostholstein Testphase am Hamburger Ring beantragt
Lokales Ostholstein Testphase am Hamburger Ring beantragt
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20:48 29.06.2017
Die Situation am Hamburger Ring war Thema im Ausschuss. Quelle: Foto: Cd

Wie soll die Verkehrssituation im Bereich Hamburger Ring/Möwenberg in Scharbeutz mit Blick auf den Bau des neuen Großparkplatzes gestaltet werden? Mit Kreuzung oder als Kreisel? Eine klare Antwort auf diese Frage gab der Scharbeutzer Tourismusausschuss nicht.

Mit Zweidrittel-Mehrheit votierte er für eine Testphase. Nach dem Willen von SPD, WUB und FDP und gegen die Stimmen der CDU soll zwei Jahre lang sowohl auf einen Kreisverkehr als auch auf eine große Ampelanlage verzichtet werden. So sieht es ein von der SPD vorgelegter Antrag vor. Ergänzt wurde der von der WUB. Mit einer Abbiegespur auf den neuen Parkplatz und einer direkten Fußgänger-Bedarfsampel über den Hamburger Ring sollen demnach sowohl der Verkehrsfluss als auch die Fußgängerströme beobachtet werden. Außerdem wird beantragt, die Bushaltestelle vom Hamburger Ring in die Trelleborgstraße zu verlegen. Zudem soll die Fußgängerampel im Bereich der Gemeinschaftspraxis/Hotel Baltic über die Testphase hinaus gehalten werden. Fragen der Machbarkeit und der Kosten für die Testphase sollen beim Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV) eingeholt werden, ließ die WUB ergänzen.

Die Vertreter des beauftragten Ingenieurbüros hatten zuvor die beiden Alternativen vorgestellt. Sie bezifferten die Kosten für einen Kreisverkehr auf knapp 1,1 Millionen Euro und die für eine Kreuzung mit Ampel auf 1,4 Millionen Euro.

Mit den Worten: „Die Pläne sind noch nicht ausgegoren, und die Kosten explodieren“, begründete SPD-Fraktionssprecher Jürgen Brede den Antrag. Dem entgegnete Heike Wongel (CDU): „Es ist verantwortungslos, mit dem Bau zu warten. In zwei Jahren werden wir vielleicht das Doppelte zahlen müssen.“ Nach Ansicht von Dr. Jörg Lohmann (WUB) ist „derart viel Geld für den Anschluss an einen Parkplatz illusorisch“. Bürgermeister Volker Owerien (parteilos) warnte: „Durch das Provisorium werden Doppelkosten entstehen.“ Es müsse eine Anbindung an den neuen Parkplatz geben. Sonst werde der nicht genehmigt. Dr. Eberhard Romahn (FDP) legte sein Hauptaugenmerk auf die Fußgänger. Es sei sinnvoll, deren Ströme auf beide Straßenseiten aufzuteilen, schlug er vor.

cd

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