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Ostholstein Theater lockt mit Tatort-Kommissar
Lokales Ostholstein Theater lockt mit Tatort-Kommissar
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20:56 16.05.2018
Die Schauspieler (v. l.) Sabine Postel, Camilla Renschke und Oliver Mommsen bei den Dreharbeiten zum „Tatort“. Letzterer schlüpft am 7. März 2019 für das Stück „Die Tanzstunde“ in eine gänzlich andere Rolle. Quelle: Fotos: Karsten Klama/dpa, Hfr (4)
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Neustadt

Cheforganisatorin Gabriele Nellies arbeitet seit 1977 im Kultur-Service, kümmert sich seit 2008 hauptverantwortlich um die Buchung und überrascht immer wieder mit starken Produktionen und Auftritten von prominenten Darstellern. Kurz vor dem Start ihrer Altersteilzeit Anfang 2019 ist es ihr gelungen, einen außergewöhnlich vielfältigen Mix zusammenzustellen. Mit dem Engagement von Oliver Mommsen geht für Nellies ein langgehegter Wunsch in Erfüllung. „Ich wollte ihn schon immer haben, doch passten seine Stücke nie in unser Programm“, sagt sie.

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Was haben Tatort-Kommissar Oliver Mommsen, die frühere Lindenstraße-Darstellerin Manon Straché und „Gernot Hassknecht“ aus der ZDF Heute-Show gemeinsam? Sie alle sind Teil der Neustädter Theatersaison 2018/ 2019. Das Programm umfasst zwölf Stück mit zahlreichen bekannten Schauspielern.

Dies habe sich mit der Komödie „Die Tanzstunde“ (7. März) von Mark St. Germain geändert. Zusammen mit Tanja Wedhorn (bekannt aus Inga Lindström, Küstenwache, Soko 5113) wird die Geschichte von Ever Montgomery erzählt, der für eine Preisverleihung tanzen lernen muss, jedoch jeden Körperkontakt verabscheut. Warum? Er leidet unter dem Asperger-Syndrom, einer Form von Autismus. Hilfe bekommt er von der Tänzerin Senga Quinn. Absurde Situationen sind vorprogrammiert.

Ein weiterer Höhepunkt dürfte der Auftritt von Hans-Joachim Heist werden. Den kleinen Mann kennen viele Fernsehzuschauer als brüllenden Wüterich „Gernot Hassknecht“ aus der ZDF Heute- Show. Am 19.

Januar wird er sich auf der Neustädter Theaterbühne in Heinz Erhardt verwandeln. Die optische Ähnlichkeit mit dem 1979 verstorbenen Komiker ist offensichtlich. Heist will mit den schönsten Reime, Wortspielereien und Lieder Erhardts begeistern.

Das Schauspiel „Nathan der Weise“ steht am 16. November an. Nellies hofft, dass zahlreiche Schulklassen zu der Aufführung mit Peter Kremer (spielte 2007 bei den Karl-May-Spielen in Bad Segeberg mit) kommen. Das Stück ist hochaktuell, geht es doch um ungelöste religiöse Konflikte.

Eine ganz andere Geschichte soll am 8. Februar erzählt werden. In „Szenen einer Ehe“ spielen Nele Mueller-Stöfen (Tatort, Ein starkes Team, Das Superweib) und ihr Schauspielkollege und Synchronsprecher Michael Lott ein Ehepaar, dessen Beziehung am Ende scheint. Demütigung und Hass gehören ebenso dazu, wie die Chance für einen Neubeginn.

Ebenfalls aufgeführt werden die Stücke „Schmetterlinge sind frei“ (21. September), „In anderen Umständen“ (26. Oktober), „Als ob es regnen würde“ (2. November), „Jeder stirbt für sich allein“ (15.

März und „De dresseerte Mann“ mit dem Hamburger Ohnsorg-Theater (22. März). Hinzu kommen die Russische Weihnachtsrevue mit dem Ensemble „Ivushka“ (30. November), „Fly me to the moon“ – ein Tribute an Frank Sinatra (31. Dezember) sowie ein Konzert mit der „Brass Band Berlin“ (22. Februar).

Kostenlose Lesungen und Konzerte

Auch für die Neustädter Kulturmatinee gibt es eine neues Programm: Plattdeutscher Vormittag mit Heinrich Evers und den Musikern von „Knallkoem“ (30. September), Paula Quast präsentiert „Jüdische Märchen“ (4. November), Hörgeschichte „Die Weihnachtsgans Auguste“ (9. Dezember), Autoharp- Konzert mit Alexandre Zindl (13. Januar), Krimi-Lesung „Morde an Nord- und Ostsee“ mit Dr. Jürgen Ehlers (10. Februar), musikalisch-literarischer Catwalk der Modetrends in Schlager und Chansons der 1920er Jahre bis heute mit Anna Haentjens und Ulrich Stolpmann (3. März) sowie eine plattdeutsche Lesung mit Alltagsgeschichten von Jan Graf (17. März).

Sebastian Rosenkötter

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