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Ostholstein Timmendorfer Bauausschuss will Ausgaben auf zwei Jahre verteilen
Lokales Ostholstein Timmendorfer Bauausschuss will Ausgaben auf zwei Jahre verteilen
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20:24 08.01.2016

Die geplante Splittung von Ausgaben in der Gemeinde Timmendorfer Strand hat die erste Hürde genommen: Am Dienstagabend stimmten die Mitglieder des Bauausschusses dafür, die Ausgaben für wichtige Baumaßnahmen auf 2016 und 2017 zu verteilen. Damit soll eine sehr hohe Kreditaufnahme in diesem Jahr vermieden werden. So werden für den Ausbau der Strandallee im Zentrum eine Million Euro (statt 1,9 Millionen), für die Sanierung der Rodenbergstraße 600000 Euro (statt 1,25 Millionen) und für die Erschließung des Niendorfer Neubaugebietes „Blumenkoppel“ 550000 Euro (statt 1,1 Millionen) in den Haushalt 2016 gestellt. Die anderen Hälften der Summen sollen auf 2017 „verlegt“ werden.

Für die neuen Feuerwehrgeräte- und Dorfgemeinschaftshäuser in Groß Timmendorf und Hemmelsdorf wurden für 2016 zunächst jeweils 700000 Euro von den Gesamtsummen (eine Million beziehungsweise 1,135 Millionen Euro) angesetzt. Das sei möglich, weil in diesem Jahr lediglich die Rohbauten fertiggestellt würden, hieß es. Allerdings wies Bärbel Rieger, Dorfvorsteherin von Hemmelsdorf, darauf hin, dass der geplante Großparkplatz neben dem Dorfgemeinschaftshaus dringend angelegt werden müsse, da der Fischereihof vermehrt Besucher anziehe und die angekündigten 58 Parkplätze unbedingt benötigt würden.

Außerdem stellte Andreas Nagel vom Planungsbüro Ostholstein die Entwürfe für vier Kioske vor, deren Überplanung der Tourismusausschuss beschlossen hat. Das „Milchhäuschen“ (an der Promenade etwa auf Höhe des Rathauses) soll um einen Wintergarten und eine Terrasse erweitert und dabei der Küstenschutz nach Möglichkeit integriert werden, so Nagel. Neu gebaut werden soll der Kiosk „Spielmann“ an der Promenade, zwischen dem „Landhaus Carstens“ und dem Maritim-Seehotel gelegen, wobei dann Kiosk und Toiletten sozusagen die Plätze tauschen sollen. „Derzeit haben wir dort ein Klo mit Ostseeblick, das ist kein wirklich gutes Konzept“, sagte Nagel. Ähnliches gilt für den Kiosk „Grimm“ zwischen Seeschlösschen-Brücke und Rodenbergstraße, wobei dessen verklinkertes WC-Gebäude zum Lagerhaus werden soll.

„Neu bauen“ lautet auch die Devise für den Kiosk „An der Acht“ in Niendorf, der laut Nagel derzeit mit „Zeltpavillon, Flachdach-Imbiss und Kalkstein-Klo“ ein „weniger gelungenes Ensemble“ bilde.

„Wichtig erscheint mir, dass alle Häuser mit Reet eingedeckt werden“, gab Nagel den Planern noch mit auf den Weg. latz

LN

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