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Ostholstein Timmendorf sagt Ja zum Bahnhof in Ratekau
Lokales Ostholstein Timmendorf sagt Ja zum Bahnhof in Ratekau
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18:48 28.09.2018
Die Züge steuern in Zukunft den Bahnhof in Ratekau an. Quelle: Agentur 54°
Timmendorfer Strand

Neben dem ETC wurde in der Gemeindevertretung Timmendorfer Strand über einen weiteren Beschlussvorschlag viel diskutiert. Am Ende langer Debatten beschlossen die Mitglieder für die Schienenanbindung zur festen Fehmarnbeltquerung mit 13 Ja- und 11 Nein-Stimmen sowie drei Enthaltungen nun doch einen gemeinsamen Haltepunkt in Ratekau – namentlich „Timmendorfer Strand/Ratekau“.

Die Vertreter sprachen sich zudem für eine weitere Nutzung der jetzigen Bestandsstrecke aus. Ebenfalls Ja-Stimmen bekam Punkt drei: Die Gemeinde nimmt zur Kenntnis, dass die Gemeinde Scharbeutz ebenfalls die bisherige Bestandsstrecke erhalten will. Außerdem schließt sich Timmendorf dem Auftrag der Nahverkehrsgesellschaft Schleswig-Holstein (Nah.SH) an, eine Machbarkeitsstudie bezüglich der Nachnutzung der Bäderbahntrasse zu erstellen. Der Antrag der WUB, eine unabhängige Studie ohne Nah.SH für die Nachnutzung der Trasse in Auftrag zu geben, scheiterte knapp.

Diskussionen um Nachnutzung der Bestandstrasse

Die Grünen bezogen im Vorfeld klar Stellung. „Wir lehnen die Beltquerung ab“, sagte Jan Karthäuser. Damit zumindest nicht der Güterverkehr durch die Badeorte rolle, zahle man einen hohen Preis: das Aus für die Bäderbahn. Die Grünen kämpfen für einen Erhalt der Bestandstrasse. Die Grünen wollen einen neuen Anlauf nehmen, mit Ratekau einen Bahnhof zu planen. Das sei eine Chance für die Gemeinde. Kerstin Raber (WUB) erklärte, dass die Schienenanbindung für den Ort enorm wichtig sei. Die Bäderbahn solle erhalten bleiben. „Wir werden uns nicht für einen gemeinsamen Haltepunkt aussprechen“, betonte Raber. Melanie Puschaddel-Freitag (CDU) warnte davor, dass die Gemeinde die Verhandlungsmasse aus der Hand gebe. Jörn Eckert (SPD) forderte eine schnelle Entscheidung, ansonsten fürchtet er negative Konsequenzen. „Die Bahn plant auch ohne uns und wartet nicht auf Timmendorf.“

Beke Zill

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