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Ostholstein Top-100-Siegel für Kendrion Kuhnke
Lokales Ostholstein Top-100-Siegel für Kendrion Kuhnke
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21:14 28.06.2017
Bei der Preisverleihung in Überlingen waren vier Vertreter von Kendrion Kuhnke dabei: Uwe Dettmann, Lydia Kiefer, Schirmherr Ranga Yogeshwar, Heidrun Schmidtke und Torsten Komischke (v. l.). Quelle: Foto: Kdbusch/compamedia
Malente/Überlingen

Die Kendrion Kuhnke Automotive GmbH gehört in diesem Jahr zu den Innovationsführern des deutschen Mittelstands. Das Unternehmen aus Malente wurde mit dem zum 24. Mal von der Compamedia GmbH vergebenen Top-100-Siegel ausgezeichnet. Kendrion Kuhnke Automotive schaffte bereits zum zweiten Mal den Sprung in diese Innovationselite. In dem unabhängigen Auswahlverfahren überzeugte das Unternehmen besonders in der Kategorie „Innovative Prozesse und Organisation“.

Die Kendrion Kuhnke Automotive GmbH hat einen dreistufigen Innovationsprozess etabliert, teilte das Unternehmen mit: Im ersten Schritt präsentieren die Mitarbeiter des Automobilzulieferers ihre neuen Ideen. Anschließend ruft ein Innovationsteam für die Vorschläge ein spezielles Team zusammen, das das Entwicklungspotenzial unter die Lupe nimmt und dann die gesamte Kampagne plant. Schließlich gehen die Großkundenbetreuer auf Kunden zu, um für die Idee zu werben. Dabei entstünden Produkte, die zukunftstauglich seien. „Der Wechsel hin zu Elektro- und Hybridfahrzeugen wird den Zulieferbereich verändern. Deshalb wollen wir unterschiedliche Produktfelder anbieten“, sagt Geschäftsführer Torsten Komischke. Ein Aktionsfeld ist die Entwicklung eines Klangdesigns für Fahrzeuge, das im lautlosen Elektrobetrieb zu hören sein soll.

Das Malenter Unternehmen mit 229 Beschäftigten ist zum zweiten Mal in Folge ausgezeichnet worden. „Wir geben unseren Mitarbeitern viele Freiräume, um innovative Ideen zu entwickeln“, sagt Komischke.

Dazu sei es notwendig, die Mitarbeiter und das Management kontinuierlich weiterzubilden, um auch zukünftig innovative Produkte anbieten zu können.

Seit 1993 vergibt das Unternehmen Compamedia GmbH das Top-100-Siegel für besondere Innovationskraft und überdurchschnittliche Innovationserfolge an mittelständische Unternehmen. Die wissenschaftliche Leitung hat seit 2002 Prof. Nikolaus Franke. Er ist Gründer und Vorstand des Instituts für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien und Gastforscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT). Schirmherr des Top-100-Siegels ist der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar.

Für die Bewertung hatten sich in diesem Jahr 414 Unternehmen beworben, 305 schafften es ins Finale. Diese Firmen müssen zahlen, je nach Größe zwischen 8900 und 9900 Euro. Kritik daran begegnet Compamedia mit dem Hinweis, das sich niemand einkaufen könne. Bezahlt werde lediglich der Aufwand hinter der Auszeichnung, ähnlich wie bei einer Tüv-Untersuchung, sowie die begleitende Markting- und PR-Leistung. „Die Unternehmen werden von der wissenschaftlichen Leitung auf Herz und Nieren geprüft und erhalten nur dann das Siegel, wenn die Leistung stimmt. Für die Top-Innovatoren, die von der wissenschaftlichen Leitung ausgewählt werden, erbringt Compamedia umfangreiche Dienstleistungen auf den Gebieten Öffentlichkeitsarbeit und Marketing. Hierfür wird ein Kostenbeitrag fällig“, heißt es vom Unternehmen. Lydia Kiefer, Marketing-Assistentin bei Kendrion Kuhnke, sagt, es sei in der Branche üblich, für Rankings und Awards zu bezahlen. Dafür leisteten die Anbieter auch etwas.

sas

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