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Ostholstein Toter Schafbock am Bockholter Baum
Lokales Ostholstein Toter Schafbock am Bockholter Baum
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16:19 15.01.2019
Am Bockholter Baum in der Gemeinde Süsel wurde ein vermutlich geschächteter Schafbock entdeckt. Quelle: Polizei/HFR
Süsel

Auf einer Dienstfahrt entdeckten Beamte des Polizei-Autobahn-Bezirks-Reviers (PABR) aus Scharbeutz am vergangenen Freitag am Bockholter Baum in der Gemeinde Süsel einen toten Schafbock. Er war auf dem Grünstreifen am Fahrbahnrand abgelegt worden. Das Tier wurde vermutlich geschächtet.

Das legten Verletzungen am Hals nahe, vermutlich sei der Schafbock durch einen Schnitt oder Stich getötet worden, hieß es von der Polizei. Auch die Innereien seien vollständig entfernt worden. Die Beamten hatten den Kadaver gegen 11 Uhr am Freitag, 11. Januar, gefunden. Ein Polizeisprecher machte in dem Zusammenhang darauf aufmerksam, dass in der vergangenen Woche in Bosau im Bereich des Braaker Mühlenwegs die Überreste mehrerer toter Heidschnucken in zwei blauen Müllsäcken entdeckt worden waren. Da sie offenbar schon längere Zeit dort gelegen hätten, habe die Todesursache der Tiere nicht mehr ermittelt werden können.

Schächten ist das rituelle Schlachten von im jeweiligen Ritus zugelassenen Schlachttieren, insbesondere im Judentum und im Islam. Die Tiere werden mit einem speziellen Messer mit einem großen Schnitt quer durch die Halsunterseite getötet. Mit dem Schächten soll das möglichst rückstandslose Ausbluten des Tieres gewährleistet werden.

Der Umwelttrupp des PABR Scharbeutz hat nach den Funden in Bosau und Süsel Ermittlungen aufgenommen, es geht um Verstöße unter anderem gegen das Tierschutzgesetz und das Kreislaufabfallgesetz. Zum Fall in Süsel erhoffen sich die Beamten Zeugenhinweise, da es sich bei dem aufgefundenen Schafbock um ein auffälliges älteres Tier mit ausgeprägtem, geschwungenem Gehörn gehandelt hat. Hinweise zur Herkunft des Tieres und zu Beobachtungen am Bockholter Baum bitte unter Telefon 045 24/707 70.

BEN

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