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Ostholstein Tourismusausschuss: Neue Strandschilder können kommen
Lokales Ostholstein Tourismusausschuss: Neue Strandschilder können kommen
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12:46 11.02.2016
Landschaftsarchitektin Urte Schlie stellte die neuen Strandschilder im Tourismusausschuss Timmendorfer Strand vor. Quelle: Susanne Peyronnet

„Die Gemeindevertretung bildet einen oder mehrere Ausschüsse zur Vorbereitung ihrer Beschlüsse und zur Kontrolle der Gemeindeverwaltung.“ So steht es in der schleswig-holsteinischen Gemeindeordnung. Ein Ausschuss ist also eine Arbeitsgruppe der Gemeindevertretung. Von Arbeitsgruppen der Ausschüsse steht nichts in der Gemeindeordnung. Dennoch gibt es sie. Der Tourismusausschuss Timmendorfer Strand beriet in seiner jüngsten Sitzung über diverse Treffen außerhalb der Ausschusssitzungen.

„Wenn es an die Beschlussfassung geht, kommt es in den Ausschuss.“

 Kai Ingo Menke-zum Felde (CDU)

Arbeitsgruppe, Klausurtagung, Strategietagung — darum ging es. Fehlt nur noch eine Lenkungsgruppe. Der Ausschuss selbst lenkte sich hin und her. Wie soll es gehen? Auswärts oder in Timmendorfer Strand? Ein oder zwei Tage? Mit oder ohne externen Sachverstand? Nur Arbeitsgruppe, Arbeitsgruppe mit anschließender Klausur, Klausur und Strategie oder Klausur als Strategietagung? Das blieb für die Zuhörer alles ziemlich im Ungefähren.

Der Ausschussvorsitzende Kai Ingo Menke-zum Felde (CDU) bringt Klarheit in die Sache. Die Klausurtagung berät den Strategieprozess, findet irgendwann demnächst statt und sollte ursprünglich außerhalb des Ortes sein, auch um Anregungen von woanders aufzunehmen. Das schmeckt nicht allen Ausschussmitgliedern. Mancher plädierte dafür, im Ort zu tagen, und zwar so, dass ein Tag reiche und sich das Treffen nicht zu lange in den Abend ziehen möge. Unabhängig davon kommt im Februar eine Arbeitsgruppe zusammen, die sich mit der Zukunft des ETC, des Eissport- und Tenniszentrums, befasst.

Diese nichtöffentliche Runde begründet Menke-zum Felde damit, dass das Thema sehr komplex sei und Experten von außerhalb des Ausschusses dazu geholt würden. Den Vorwurf, dass die Öffentlichkeit außen vor sei, sieht er nicht. „Wenn es an die Beschlussfassung geht, kommt es in den Ausschuss.“ Der tagt öffentlich.

Der Ausschuss nahm zudem die Gestaltung der neuen Strandschilder für Niendorf und Timmendorfer Strand zur Kenntnis. Jetzt können sie aufgestellt werden, was nach Angaben der Werkleiterin des Kurbetriebes, Gesine Muus, gerade noch bis Mai erledigt werden kann. Zuvor hatten die Ausschussmitglieder noch über CI und CD philosophiert. Die von Landschaftsarchitektin Urte Schlie entworfenen Schilder stimmten mit dem Corporate Design (CD) der Gemeinde überein, seien im gleichen Beige und Blau gestaltet, stellte Menke-zum Felde fest. „Jedes Unternehmen, jede Gemeinde muss ein CI haben“ warf Heinz Meyer (CDU) in die Debatte. Woraufhin aus der Versammlung erklärt wurde, was der Unterschied zwischen CD und CI (Corporate Identity) ist. „CD ist Teil von CI“, so ein Zwischenruf. „Ein bewusstes Auswählen eines CI hat es nie gegeben“, wandte Udo Halenza (CDU) ein.

Mehr ums Praktische ging es Strandkorbvermieterin Susanne Dittmann, die bemängelte, die Zeichen für WC und Hundestrand seien zu klein. „Ich weiß nicht, ob man so viele kleine Zeichen machen muss. Wichtig sind nur WC, Hundestrand, keine Strandmuscheln und kein Grillen“, so Dittmann. Mit ihrer Kritik drang sie nicht durch. Der Ausschuss machte den Weg frei für neue Schilder.

Mit einer kleinen Änderung: Auch der Rahmen, an dem die Schilder befestigt sind, soll in den Farben des CI — oder CD? — gehalten werden: blau für Timmendorfer Strand, beige für Niendorf.

Susanne Peyronnet

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