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Ostholstein Trotz des Booms: Anstrengungen fortsetzen
Lokales Ostholstein Trotz des Booms: Anstrengungen fortsetzen
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20:12 26.08.2016
Die Teilnehmer des „Tourismusgespräch im Strandkorb“ freuten sich über gestiegene Übernachtungszahlen im Kreis. Quelle: T. Klatt

Der Tourismus in Ostholstein boomt. Viele in der jüngsten Vergangenheit gemachten Investitionen tragen jetzt Früchte. Man dürfe sich jedoch doch nicht auf dem Erreichten Ausruhen, war die einhellige Meinung beim „Tourismusgespräch im Strandkorb“, zu dem der CDU-Bundestagsabgeordnete Ingo Gädechens Kurdirektoren, Bürgermeister, Touristiker und Vertreter der Hotellerie und Gastronomie in den Hansa-Park eingeladen hatte.

In der Zeit von Januar bis Juli habe es einen Zuwachs von 4,3 Prozent bei den Übernachtungszahlen im Kreis gegeben, zog Gädechens ein Zwischenfazit. Ostholstein sei „ein bisschen aus dem Dornröschen-Schlaf erwacht“, lautete die noch etwas verhalten optimistische Betrachtung von Gastgeber Andreas Leicht. Der Hansa-Park-Geschäftsführer forderte dazu auf, die Anstrengungen fortzusetzen.

Eutins Bürgermeister Carsten Behnk bewertete die Landesgartenschau als einen großen Erfolg, obschon die Besucherzahlen hinter den Prognosen zurückgeblieben seien. Langfristig, ist sich Behnk sicher, werde die Landesgartenschau der Kreisstadt viele wiederkehrende Urlauber bescheren. Touristisch sei auch für die Zukunft ein Hervorheben der Gartenkultur und ein Fokus auf den Gruppentourismus denkbar. Dehoga-Kreisvorsitzender Matthias Drespling beschwor die Runde, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Er bedauerte, dass immer mehr Discounter-Agenturen mit Dumping-Preisen im Internet Hotellerie und Vermieter unter Druck setzten. Hinsichtlich des geplanten Surf- und Kiteverbots in Naturschutzgebieten kritisierte CDU-Landtagsabgeordneter Hartmut Hamerich Umweltminister Robert Habeck (Grüne). Von einer „Einigung“, wie sie Habeck ausgemacht habe, sähen sich Kiter und Surfer weit entfernt.

Einen guten Weg bei der Vereinbarkeit von Ferienwohnungen in Wohngebieten, sieht Gädechens durch eine Novellierung der Baunutzungsverordnung beschritten. Diese werde es bald wieder den Kommunen ermöglichen, Baupläne an den jeweiligen Bedarf anzupassen. Nur in reinen Wohngebieten, so Gädechens, müsse Vermietung eine klar zu vernachlässigende Komponente bleiben.

tk

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