Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Ostholstein Turnhalle soll Mehrzweckraum bekommen
Lokales Ostholstein Turnhalle soll Mehrzweckraum bekommen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:17 17.05.2017
Anzeige
Eutin

Nach dem Willen des Eutiner Schulausschusses soll die geplante Dreifeldsporthalle auf dem Alten Güterbahnhof mit einem Mehrzweckraum ausgestattet werden. Auf Antrag der Fraktion Bündnis 90/Grüne war dies aus Kostengründen nochmals zur Diskussion gestellt worden. In der Entwurfsplanung werden 800000 Euro für einen solchen Raum veranschlagt. In den letzten Wochen hatten sich Vertreter der Sportvereine sowie Birgit Kamrath-Beyer als Vorstandsmitglied des Kreissportverbandes wiederholt eindringlich für die zusätzliche multifunktionale Fläche ausgesprochen. Der Beschluss fiel gegen die Stimmen von SPD und Freien Wählern. Beide Fraktionen haben sich grundsätzlich gegen den Standort auf dem Güterbahnhofsgelände positioniert. Damit liegen sie auf einer Linie mit Schulrat Manfred Meyer und der Schulleitung der Wilhelm-Wisser-Gemeinschaftsschule, die die Halle nutzen soll.

Der Elternbeiratsvorsitzende Jan Peter nutzte die Sitzung für einen Appell an die Ausschussmitglieder ihre Entscheidung zu überdenken: „Warum muss das gegen den Willen von Schule, Schulamt, Schulkonferenz, Schülern und Eltern gehen?“ fragte Peter. Marion Zabel (FDP) erwiderte: „Wir sind auf die Schule eingegangen ganz am Anfang.“

Schulleiter Sven Ulmer verwehrte sich dagegen eine Dreifeldhalle gefordert zu haben, der Schule genüge eine 2,5-Feldhalle. Mit viel Engagement und in großer Sachlichkeit plädierte Ute-Christiane Castro Aravena, Fachleiterin für Sport an der Schule, für eine lösungsorientierte Arbeit im Interesse der Kinder: „Bei einem Weg von jeweils mindestens einer Viertelstunde habe ich Angst, dass am Ende von zwei Wochenstunden Sport nur eine bleibt“, sagte sie..

Scharfe Kritik am Ausschussvorsitzenden Hanjo Iwanowitsch (SPD) übte Christiane Balzer (Grüne). Er habe Menschen instrumentalisiert um Stimmung zu machen, warf sie ihm mit Blick auf die Redebeiträge der Nicht-Mitglieder Peter und Castro Aravena vor. Iwanowitsch hielt dem entgegen, niemand habe Einwände gehabt, dass sich die Anwesenden nicht im Rahmen der Einwohnerfragestunde, sondern direkt zum Tagesordnungspunkt äußerten. Dies hatte er ausdrücklich abgefragt.

aj

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Eine Modernisierung würde laut erstem Schätzwert 5,56 Millionen Euro kosten.

17.05.2017

Im Kreis Ostholstein gibt es knapp 60000 Häuser und Wohnungen, für die keine Miete bezahlt werden muss - aber bei vielen noch der Abtrag für das Bau- oder Kaufdarlehn. Die Wohneigentumsquote von 56 Prozent liegt in Ostholstein deutlich über dem Bundesdurchschnitt von knapp 45 Prozent.

18.05.2017

Das Geld ist beim Weihnachtsbasar des Timmendorfer Ostsee-Gymnasiums zusammengekommen – Eine Ordensschwester aus Sri Lanka bedankte sich vor Ort.

17.05.2017
Anzeige