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Ostholstein US-Ostküsten-Flair im Scharbeutzer „Hamptons“
Lokales Ostholstein US-Ostküsten-Flair im Scharbeutzer „Hamptons“
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22:12 25.01.2017

„Die Hamptons“ sind die angesagte Region von Long Island. Die Lieblingsausflugs-Insel der New Yorker mit ihren Traumstränden ist Jahr für Jahr Ziel Tausender Touristen. „Das Hamptons“ hingegen heißt in Scharbeutz nun ein reetgedecktes Gebäude mit Restaurant, Café und Strandbar, das demnächst eröffnet werden soll. Investor ist der Kaufmann Jens Friedländer (52) aus Gronenberg. Er lässt das direkt am Strand gelegene Grundstück, auf dem viele Jahre lang das Restaurant „Strandhaus an der Wolfsschlucht“ stand, neu bebauen.

Im Jahr 2006 brannte das Strandhaus komplett nieder. Es wurde wieder aufgebaut und 2013 erneut ein Raub der Flammen. In beiden Fällen wurde von Brandstiftung ausgegangen. „Ein Haus, das zweimal abgebrannt ist, werde ich nicht wieder ,Wolfsschlucht’ nennen. Es gibt einen Neuanfang“, sagt Friedländer. Er wird dafür etwa 2,5 Millionen Euro investieren.

Schon heute stehen viele Einheimische vor den großen Werbeplakaten und rätseln: „Was wird hier gebaut?“ Und was hat es mit „JFK“ auf sich? Friedländer räumt ein: „Das Eröffnungs-Datum 1. April 2017, das wir dort aufgedruckt haben, wird nicht einzuhalten sein. „Wir werden erst dann eröffnen, wenn alles perfekt funktioniert.“ Das gelte auch für die Küche und für das Personal.

Friedländer will keinen „Schickimicki-Laden“, sondern ein „Restaurant für jedermann“ mit Angeboten zu „fairen Preisen“ einrichten. Ausnahme ist dabei der illustre „JFK“-Club, benannt nach dem früheren amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy. Dort können Männer und Frauen Mitglied werden. Sie zahlen einen Monatsbeitrag und haben dann im Kellergeschoss eine eigene Bar, eigene Umkleidemöglichkeiten und draußen eigene Strandkörbe. Zudem werden sie monatlich zu Extra-Veranstaltungen eingeladen.

Das Reetdach war eine Vorgabe der Gemeinde Scharbeutz, erläutert Friedländer. Im Inneren vom „Hamptons“ kann eine Grundfläche von 180 Quadratmetern genutzt werden. Hinzu kommen ein Wintergarten und eine 150 Quadratmeter große Außenterrasse. Vom „Hamptons“ führen drei Niedergänge zum Strand.

Ständige Besucherinnen der Baustelle sind derzeit Geschäftsführerin Nicole Kern (48) und Innenarchitektin Julia Rulez (40) aus Hamburg. Beide wollen das „Hamptons“ zu einer „schönen Location für Jung und Alt“ machen. Edles Holz, eine besondere Beleuchtung, schöne Stoffe und die verschiedensten Sitzgruppen sollen dazu beitragen, dass sich einerseits Enkel, anderseits aber auch Großeltern und dazwischen die Eltern wohlfühlen. Nicole Kern versteht sich schon jetzt als aufmerksame Gastgeberin, die ihre Gäste begrüßt und diese auch an die Restaurant-Tische begleitet. Sie wird verantwortlich sein für ein Team mit bis zu 30 Mitarbeitern. Im „Hamptons“ angeboten werden Frühstück ebenso wie Mittag- und ein Abendessen sowie später am Abend dann Cocktails – und dies alles mitten in Dünen.

Die Auswahl an Speisen beschreibt Friedländer mit „Crossover“ und erklärt: „Wir wollen einerseits Schmorbraten und Ähnliches, andererseits aber auch Dinge wie Thunfisch-Tartar anbieten.“ Wichtig für ihn ist auch eine große Auswahl an hervorragenden Weinen. Und natürlich wird es am Strand Currywurst und Pommes Frites als Außer-Haus-Verkauf geben. Jens Friedländer hat einen großen Traum. „Es wäre schön, wenn das ,Hamptons’ auch bald in Hamburg bekannt ist und die Leute gerne zu uns an die Ostsee kommen.“ Die „Hamptons“ haben die Schönen und Reichen aus Wirtschaft, Filmbusiness und Politik ja schon lange für sich entdeckt.

Christina Düvell-Veen

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