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Ostholstein Umbau des Vordeichgeländes geht in zweite Phase
Lokales Ostholstein Umbau des Vordeichgeländes geht in zweite Phase
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21:36 19.09.2013
Bürgermeister Heinrich Plön zeigt auf die Leuchtturmstraße, die umgebaut wird. Quelle: Foto: tk

Im Wettbewerb mit anderen Ostseebädern sieht Bürgermeister Heinrich Plön (CDU) Dahme „gut positioniert“. Der Ort habe sich als Familienbad etabliert, die jüngsten Baumaßnahmen, wie die Neugestaltung des Vordeichgeländes, seien bei den Gästen gut angekommen, berichtete Plön auf der Gemeindevertretersitzung.

Bereits in der zweiten Oktoberhälfte solle nun das Vordeichgelände rechter Hand des Seebrückenvorplatzes in Angriff genommen werden, kündigte Plön in einem Gespräch mit den LN am Rande der Sitzung an. In Höhe des Sprüttenhusparkplatzes soll ein großer Spielplatz entstehen, in unmittelbarer Nachbarschaft hinter dem Restaurant Blöser werden die bisherigen Tennisplätze durch neue ersetzt und mit kleinen Tribünen ausgestattet. Anliegerparkplätze, ein Soccerplatz und die Umgestaltung der Drachenwiese mit Skaterbahnen und Multifunktionsgebäude sind weitere Maßnahmen, die allesamt vor Beginn der nächsten Saison abgeschlossen sein sollen.

Nachdem die Gemeinde bereits eine Million Euro in den ersten Bauabschnitt investiert hat, will sie jetzt für die Verschönerung des Vordeichgeländes noch einmal 1,4 Millionen Euro in die Hand nehmen.

Plön: „60 Prozent der Kosten werden mit Landesmitteln gefördert.“ Dahme werde mit den jetzigen Maßnahmen „sein Aussehen verändern, ohne dabei seinen Charme als Familienbad zu verlieren“.

Einstimmig beschlossen wurde auf der Sitzung der Ausbau der Leuchtturmstraße vom Ortsausgang Dahme bis zur Mutter- und Kind-Klinik „Seefrieden“. Der Ausbau des 1,5 Kilometer langen Streckenabschnittes soll bereits Anfang Oktober beginnen und „in einem Rutsch“ vorgenommen werden. Man hoffe, so Plön, die Tragschicht für den Abschnitt bis kurz vor der Jugendherberge noch vor Weihnachten aufbringen zu können. Im Zuge des Ausbaus sollen auch die Straßenentwässerung und -beleuchtung verbessert, beziehungsweise erneuert werden.

Dank sagte Plön den Gastronomen, die in der Saison die Gemeinde mit vielen und zum Teil auch kostspieligen Aktionen im Veranstaltungsangebot unterstützt hätten. Er fand jedoch auch ein negatives Beispiel: Ein Gastronom habe seine Einrichtung bereits Anfang September mit einer Hartfaserplatte vernagelt und damit für sich das „Saisonende“ eingeleitet. Plön: „So etwas werden wir künftig durch eine Ergänzung der Satzung zu unterbinden wissen.“

Unbefriedigend ist aus Plöns Sicht die Verschmutzung von Strand und Promenade durch Hinterlassenschaften von Hunden. Trotz der vier Hundestrände und zahlreicher Tüten-Behälter sei das Problem nur schwer in den Griff zu bekommen. Plön kündigte hier verschärfte Kontrollen an: „Wir wollen uns als Familien- und nicht als Hundebad etablieren.“

Leuchtturmstraße

1,3 Millionen Euro soll der Ausbau kosten. Die Anlieger tragen 75 Prozent der Kosten.

Auf 4,50 Meter wird die Fahrbahn verbreitert. Eine Befahrbarkeit des Gehweges soll zudem den Begegnungsverkehr entschärfen.

Thomas Klatt

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