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Ostholstein Sonneninsel soll bienenfreundlich werden
Lokales Ostholstein Sonneninsel soll bienenfreundlich werden
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14:15 11.10.2018
Setzt seit Jahren Akzente: der Umweltrat Fehmarn, hiermit mit Geschäftsführerin Beate Burow (von links), der Vorsitzenden Margit Maaß und der bisherigen Stellvertreterin Christiane Stodt-Kirchholtes. Quelle: LN-Archiv
Fehmarn

 Mit neuem Schwung startet der Umweltrat Fehmarn. Er fasste den Grundsatzbeschluss, Fehmarn zur bienenfreundlichen Insel zu entwickeln. Für die Arbeit einer Arbeitsgruppe werden 4000 Euro aus dem Haushalt zur Verfügung gestellt.

Noch gibt es keinen konkreten Maßnahmen-Katalog. Angedacht sind aber ein gezieltes Anpflanzen von Blühpflanzen und Gehölzen, der Bau von Nisthilfen für Wildbienen sowie die kostenlose Ausgabe von Saatgut für Blühstreifen.

Erneut aufgegriffen hat der Umweltrat zudem einen Vorstoß der Grünen, der schon im März kontrovers diskutiert wurde. Danach soll die Stadt Fehmarn in Zukunft auf allen öffentlichen Flächen auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln verzichten. Das gilt nicht nur für den städtischen Bauhof, sondern auch für private Dienstleistungsunternehmen, die Aufträge der Kommune erhalten.

Vorerst hiervon ausgenommen blieben privat verpachtete Flächen der Stadt sowie Pflanzen, die gezielt bekämpft werden wie der Riesenbärenklau oder das Jakobskreuzkraut. Mit acht zu drei Stimmen bei einer Enthaltung gab es eine Mehrheit für diesen Beschluss. Gleichzeitig soll die Bevölkerung durch Öffentlichkeitsarbeit für das Thema sensibilisiert werden. „Denn Pestizide gefährden unsere Gesundheit und Umwelt“, betonte Beate Burow, Geschäftsführerin des Umweltrates.

Als Vorsitzende wiedergewählt wurde Margit Maaß (CDU). Neuer Stellvertreter ist Gunnar Gerth-Hansen (SPD) als Nachfolger von Christiane Stodt-Kirchholtes (Grüne). Kleiner Wermutstropfen bei der ersten Sitzung nach den Kommunalwahlen: Zeitgleich tagte – mit einer Stunde Vorsprung – der Bau- und Umweltausschuss der Stadt Fehmarn. Gerth-Hansen war selbst betroffen und wechselte nach einer knappen Stunde Diskussion den Sitzungssaal.

Gerd-J. Schwennsen

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