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Ostholstein Umzug von Burg nach Strukkamp
Lokales Ostholstein Umzug von Burg nach Strukkamp
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20:42 03.01.2018
Arbeiten bald in Strukkamp: Werner Ehlers (l.) und Gerd Utech. Quelle: Foto: Gjs
Fehmarn

Bislang war der Wasserbeschaffungsverband langjähriger Mieter der Stadt im Burger Verwaltungsgebäude. Das galt schon zu Zeiten des ehemaligen Amtes Fehmarn, das mit der Fehmarn-Fusion 2003 aufgelöst wurde.

Weitere Pläne 2018

Gemeinsam mit dem städtischen Bauamt sowie den Stadtwerken Fehmarn werden auch 2018 weitere Sanierungsmaßnahmen geplant.

Die Gesamtkosten für den WBV liegen bei 630 000 Euro, sofern die Vorhaben (Burg, Gollendorf, Gahlendorf, Dänschendorf) realisiert werden.

Weil das städtische Bauamt in der Ohrtstraße aber aus allen Nähten platzt, werden die bisherigen Räumlichkeiten auch des WBV in der Bahnhofstraße von der Stadt Fehmarn beansprucht. Es gab das Angebot, in die Ohrtstraße – wo künftig der Fachbereich Schule und Kultur angesiedelt ist – umzuziehen. Es wurde vom WBV geprüft – und verworfen.

Stattdessen zieht die WBV-Geschäftsstelle nach Strukkamp um. In die dortigen Gebäude der Druckerhöhungsstation und Technik werden rund 55 000 Euro investiert, damit der Umzug bereits im ersten Quartal vollzogen werden kann. „Schon in einigen Jahren haben wir diese Investitionen wieder rausgeholt“, betont Verbandsvorsteher Werner Ehlers (CDU): „Schließlich entfällt damit auch die bisherige Miete an die Stadt Fehmarn.“

Kurz vor Weihnachten wurde mit dem Erfolgs- und Vermögensplan für 2018 auch diese Investionssumme von der Verbandsversammlung beschlossen. Zuvor hatten Ehlers und Geschäftsführer Gerd Utech bereits im Oktober auf einer kurzfristig einberufenen Sondersitzung einstimmig das grüne Licht von der Verbandsversammlung dafür erhalten, den baldigen Umzug von Burg nach Strukkamp vorzubereiten.

Mögliche negative Folgen für die Bürger, die die damals verhinderte Christiane Stodt-Kirchholtes (Bündnis 90/Die Grünen) erst zum Jahresende erfragte, sehen Ehlers und Utech nicht. „Der Publikumsverkehr in Burg ist äußerst gering“, so Ehlers. Konkret: Kaum noch jemand sucht die Geschäftsstelle im Obergeschoss in der Burger Bahnhofsstraße auf. Fast alles wird per Telefon, Mail oder Schriftverkehr abgewickelt. „Nur einige wenige Insulaner zahlen noch mit Bargeld ihr Wassergeld“, sagt Ehlers schmunzelnd.

Übrigens: Der Wasserspreis wurde mit Beginn dieses Jahres um drei Cent auf 1,70 Euro plus sieben Prozent Mehrwertsteuer pro Kubikmeter angehoben. Zuletzt hatte der WBV den Wasserpreis vor drei Jahren angehoben. Ehlers: „Der Verband muss kostendeckend arbeiten. Das ist bei steigenden Kosten und zunehmendem Alter des Versorgungsnetzes nicht einfach.“

Gerd-J. Schwennsen

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