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Ostholstein Unesco-Projektschule und Meereszentrum jetzt Partner
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19:34 04.07.2016
Aquarienleiter Thomas Ulrich erläutert den Schülern die filigranen Gebilde der Korallen. Quelle: mk

Die Schulkinder der Insel Fehmarn haben nicht nur die Ostsee praktisch vor der Haustür. Auch das Meereszentrum in Burg mit seinem riesigen Hai-Aquarium und unzähligen Bewohnern tropischer Gewässer sowie die unter derselben Leitung stehende „Ostsee-Erlebniswelt“ auf dem Klaustorfer Berg bei Großenbrode bieten lehrreiche wie spannende Begegnungen mit der Natur und tolle Studienmöglichkeiten für das Schulfach NaWi (Naturwissenschaft).

Die Inselschule vertieft daher den Kontakt mit beiden Einrichtungen. „Wir sind seit vielen Jahren anerkannte Unesco-Projektschule sowie eine von insgesamt 25 deutschen Partnerschulen des Baltic-Sea-Project“, hob anlässlich der Eröffnung der Partnerschaft die neue Unesco-Schulkoordinatorin Mareike Köhler hervor.

Aquariumsleiter Thomas Ulrich gewährte als erste Klassen den rund 50 Kindern der 6c und 6d einen Blick „hinter die Kulissen“ der Aquarien. Mit besonderem Interesse erfuhren die Zwölfjährigen, dass demnächst ein Schaubecken mit Riesenmuscheln eröffnet wird, dessen „Bewohner“ bereits auf dem Weg von Indonesien nach Fehmarn seien. Es handelt sich um vom Aussterben bedrohte Arten wie zum Beispiel die Mördermuschel. Ein wichtiges Ziel betonten die Pädagogen: ein Umdenken und Verantwortungsbewusstsein bei den Schülern zu wecken, um auf die Gefährdung unserer Meere und die Ausrottung von deren Bewohner aufmerksam zu machen.

Selbst anfassen durften die Jungen und Mädchen einige Korallenarten. Das seien sehr empfindliche Gebilde, mit denen man in der Natur sorgsam umgehen müsse, so Ulrich. Weitere Themenfelder waren die neuen Mangrovenwälder und „Darwins Arbeitszimmer“.

Pädagogin Mareike Köhler und das Team des Meereszentrums haben ein dauerhaftes und jahrgangsübergreifendes Kooperationskonzept ausgearbeitet. Es wurden zudem mobile Schülerlabore in Form von Jutebeuteln mit naturwissenschaftlichem Equipment angeschafft. Im Juli werden die Sechstklässler in ihrer Schule von ehrenamtlichen Mitarbeitern des „Shark-Project“ besucht und informiert – eine weltweite Organisation zum Schutze der bedrohten Haie, der das Meereszentrum als Mitglied angehört.

mk

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