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Ostholstein „Unsere oberste Priorität ist bezahlbarer Wohnraum“
Lokales Ostholstein „Unsere oberste Priorität ist bezahlbarer Wohnraum“
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18:20 20.08.2016
Heiligenhafens SPD-Vorsitzende Monika Steuck. Quelle: Mantik

Heiligenhafen Die politische Sommerpause neigt sich dem Ende entgegen, die nächste Sitzungsperiode beginnt in Heiligenhafen bereits am 5. September um 17 Uhr mit dem Hauptausschuss. Seit der Bürgermeisterwahl im Frühjahr hat sich bei den Parteien eine Menge verändert, wie in der SPD, wo Monika Steuck den Vorsitz von Dr. Theo Siebel (private Gründe) übernommen hat. Die LN trafen die Sozialdemokratin erstmals in ihrer neuen Funktion.

SPD Heiligenhafen

Vorstand: 1. Vorsitzende Monika Steuck, Stellvertreter Dr. Theo Siebel (Vorsitz Stadtentwicklungsausschuss) und Ottmar Dohmann.

Fraktion: Vorsitzende Monika Rübenkamp, Stellvertreter Dr. Theo Siebel, Robert Kasten, Gerhard Poppendiecker (Vorsitzender Wirtschaftsausschuss), Monika Steuck, Claus Meyer.

• Mehr: www.spd-heiligenhafen.de

Lübecker Nachrichten: Haben Sie sich in Ihrer neuen Position innerhalb der Partei eingearbeitet?

Monika Steuck: Ja, ich habe die ersten beiden Vorstandssitzungen geleitet. Wir haben dabei als erstes Projekt festgelegt, am 10. September eine Radtour durch den Ort zu unternehmen, um zu schauen, wie es um unsere Radwege bestellt ist.

Was hat sich für Sie verändert in Ihrer politischen Arbeit?

Steuck: Es ist mehr Arbeit, mehr Verantwortung, die ganze Organisation ist aufwendig. Als eine wichtige Aufgabe betrachte ich es, neue und junge Mitglieder für aktive Politik zu werben.

Wie machen Sie das?

Steuck: Wir haben zumindest auf Kreisebene sehr aktive Jusos, die ein Konzept erstellt haben, wie junge Menschen für Politik zu gewinnen sind. Das werden wir uns aufmerksam anhören und dann umsetzen.

Ist angesichts eines generellen politischen Nachwuchsproblemes dieses ehrenamtliche Parteiensystem noch zukunftsträchtig?

Steuck: Ja. Was wäre die Alternative? Eine hauptamtliche Kommunalpolitik ist schwer denkbar. Demokratie lebt vom Parteiensystem.

Was hat aus Ihrer Sicht rückblickend auf die Bürgermeisterwahl dazu geführt, dass Ihre Kandidatin Ellen Schülke knapp an Heiko Müller gescheitert ist?

Steuck: Wir haben das analysiert und glauben, dass Ellen Schülke schlicht noch etwas Zeit gefehlt hat, um in Heiligenhafen anzukommen. Vielleicht hätte sie ein oder zwei Wochen später schon gewonnen.

Was sind für die Heiligenhafener SPD die Prioritäten bis zur Kommunalwahl 2018?

Steuck: Ganz oben steht das Thema bezahlbarer Wohnraum. Wir sind weiter auch an einem Bürgerhaus interessiert. Allerdings müssen Kosten und Nutzen in einem besseren Verhältnis stehen als zuletzt.

Bleibt es auch beim Kurs, dass die mit Nazi-Schriftstellern belasteten Straßen umbenannt werden sollen?

Steuck: Ganz klar ja. Wir haben den Antrag gestellt, die Kosten zu prüfen. Denn wir wollen die Bürger finanziell und auch logistisch mit allem, was da dran hängt, unterstützen.

Welches sind Ihre Ziele für die Kommunalwahl?

Steuck: Wir wollen mindestens unsere sechs Sitze in der Stadtvertretung erhalten. Wir fühlen uns gut aufgestellt.

Wie kann politisch wieder mehr Ruhe eintreten?

Steuck: Das Problem lag in der Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister. Wir versuchen, so sachlich wie möglich zu bleiben. Das ist der Weg, wobei eine gewisse Reibung sich produktiv auswirken kann.

Interview: Peter Mantik

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