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Ostholstein Unterricht am See: Polizei bringt jungen Anglern nachhaltigen Umweltschutz bei
Lokales Ostholstein Unterricht am See: Polizei bringt jungen Anglern nachhaltigen Umweltschutz bei
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22:22 27.06.2013
35 Jungen und zwei Mädchen des Neustädter Anglervereins informierten sich über Fragen des nachhaltigen Umweltschutzes. Quelle: Foto: Lintschnig

Was machen eigentlich die Polizeibeamten beim Umweltschutztrupp und wann darf man sie rufen? Antworten auf diese und weitere Fragen bekamen die 37 Jugendlichen des Anglervereins Neustadt bei ihrer Jugendreise an den Krummsee in der Gemeinde Malente. Polizeihauptkommissar Michael Scherf und Polizeihauptmeister Jens Guttau vom Umweltschutztrupp der Eutiner Polizei nahmen sich zwei Stunden Zeit für die jungen Angler, um ihnen ihre Arbeit und allgemeine Fragen zum Umweltschutz zu erklären. „Wir machen so etwas gerne. Schließlich ist die Prävention von Umweltschutzdelikten ein Teil unserer Arbeit“, sagt der Polizeibeamte Michael Scherf. Außerdem wisse nicht jeder, dass sich eine ganze Abteilung bei der Polizei um den Umweltschutz kümmert.

Für eine Woche haben die Jugendlichen des Neustädter Anglervereins ihre Zelte am Krummsee aufgeschlagen. Ihre Zeit verbringen sie nicht nur mit Angeln: „Heute Morgen haben wir mit einem kleinen Kescher im Uferbereich Kleintiere eingefangen und damit die Wasserqualität kontrolliert“, sagt Jens Nissen, dritter Jugendwart des Vereins. Das Ergebnis: Der Krummsee hat beste Trinkwasserqualität.

Auch bei den Erwachsenen des Anglervereins wird in Schulungen und gemeinsamen Müllsammel- Aktionen auf nachhaltigen Umweltschutz aufmerksam gemacht. Daraus ist auch die Idee entstanden, die Jugendlichen von der Polizei lernen zu lassen: „Ich wusste, dass es den Umweltschutztrupp bei der Polizei gibt. Ich habe einfach in Eutin angerufen, wurde weitergeleitet und habe dann mit Herrn Scherf gesprochen. Der hat sofort zugesagt“, berichtet Nissen.

Die beiden Polizeibeamten haben besonders darauf geachtet, den Jugendlichen die Scheu vor einem Anruf über die 110 zu nehmen: „Wenn ein Angler einen toten Fisch auf der Wasseroberfläche sieht, ist der Anruf bei der Polizei auf keinen Fall falsch“, lehrt Scherf. Auch wenn in so einem Fall kein Umweltvergehen zu Grunde liege, sei der Verdacht und die Prüfung berechtigt gewesen. lin

LN

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