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Ostholstein „Verlust von einer Milliarde Euro“
Lokales Ostholstein „Verlust von einer Milliarde Euro“
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20:29 06.06.2016
Karl Detlef vor seinem Umspannwerk.

Der Fehmaraner Karl Detlef ist einer der einflussreichsten Windmüller Ostholsteins. Auch er bewertet die aktuellen Entwicklungen kritisch.

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Windmüller Karl Detlef bewertet die Entwicklung kritisch.

Derzeit befände sich die Windkraft in Warteposition. „Wir müssen abwarten, wie die neuen Regionalpläne nach dem OVG- Urteil von 2015 nun ausfallen“, erklärte Detlef. Er sei davon überzeugt, dass die Landesplanung genau darauf achten werde, dass alle relevanten Kriterien berücksichtigt würden.

Detlef geht davon aus, dass 40 Prozent der Windeignungsflächen aus dem Regionalplan von 2012 entfallen werden. „Ich gehe von einem Verlust auf Kreisebene von einer Milliarde Euro aus.“

Detlef kritisiert in diesem Zusammenhang die Bundesregierung. „Ich bin enttäuscht. Nach nur fünf Jahren scheint die Atomkatastrophe von Fukushima schon vergessen.“

Eine Prognose für Ostholstein zu stellen sei derzeit unmöglich. Dennoch sei der Bau der 380-kV-Leitung von zentraler Bedeutung. Karl Detlef fordert: „Sie muss gebaut werden, sonst können wir das Licht ausmachen.“

pm

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