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Ostholstein Viel Arbeit für die Bundespolizei auf Fehmarn
Lokales Ostholstein Viel Arbeit für die Bundespolizei auf Fehmarn
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15:53 07.01.2013

Ein 22-jähriger Afghane und ein 33-jähriger Iraner versuchten am Montag, mit einem ICE aus Kopenhagen nach Deutschland zu reisen. Bei einer Kontrolle der Bundespolizei in Puttgarden wiesen sie sich mit griechischen Identitätskarten aus, deren Echtheit die Beamten anzweifelten. In der Dienststelle bestätigten sich die Verdachtsmomente, die wahre Identität der Männer wurde ermittelt. Mittlerweile brachten sie ein Schutzersuchen vor und wurden an die Erstaufnahmeeinrichtung übergeben.

Ganz ohne die erforderlichen Papiere wollte ein 23-jähriger Tunesier in einem Reisebus nach Skandinavien reisen. Nun wird die Zurückschiebung in das Land seiner Ersteinreise geprüft.

Gestern kam es dann gleich zu weitere Fällen: Im Fährhafen bemerkte die Bundespolizei einen Mann, der einen völlig wirren Eindruck auf sie machte. Obowhl Sprachprobleme die Kommunikation erschwerten nahmen die Beamten ihn auf die Dienststelle mit. Dort stellte sich heraus, dass der 35-jährige Syrer ein als gestohlen gemeldetes Schengenvisum im Pass hatte. Da der Zustand des Mannes den Beamten bedenklich erschien, wurde eine Amtsärztin angefordert, die den 35-jährigen nach Prüfung in eine psychiatrische Klinik einwies.

Ebenfalls gestern kontrollierten Bundespolizisten im ICE kurz vor Puttgarden drei junge Männer, die keine Identitäspapiere bei sich hatten. Weil die Dienststelle in Puttgarden ausgelastet war, nahm sich das Bundespolizeirevier Lübeck dem Fall an. Es stellte sich heraus, dass die drei aus Afghanistan stammen und erst 16 Jahre alt sind. Sie wurden in Absprache mit der Ausländerbehörde an eine Jugendhilfeeinrichtung übergeben.

Auch eine Festnahme hatte die Bundespolizei zu vermelden: Ein 37-jähriger Russe, der gestern von Deutschland nach Dänemark einreisen wollte, wurde hinter der Grenze kontrolliert. Er konnte keine Grenzübertrittspapiere vorzeigen und wurde sofort nach Deutschland zurück geschickt. Die Budnespolizei überprüfte seine Personalien und fand heraus, dass der 37-Jährige zur Festnahme ausgeschrieben war, da er noch eine Restfreiheitsstrafe von 290 Tagen zu verbüßen hat. Die Beamten brachten ihn in die Justizvollzugsanstalt Lübeck.

LN

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