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Lokales Ostholstein Viel Arbeit für die Jungs vom Bau
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20:42 25.07.2017
Die besten Azubis (v. l.):Tim Ruschau, Till Seydlitz, Dennis Behse, Bennet Schulz, Marvin Henning, Ralf Schmöde.

Grundsätzlich ist die Freisprechung im Ausbildungszentrum Ahrensbök eine eingespielte Sache, dennoch kann nicht immer alles klappen – und so streikte bei der diesjährigen Aushändigung der Gesellenbriefe erst einmal das Mikrofon während der Begrüßung durch den Leiter des Zentrums, Andreas Ketzner. Der aber brachte seine Ansprache vor 500 Gästen in der geräumigen Halle E auch ohne technische Hilfsmittel zu Ende, wartete dann ab, bis das Problem behoben war, und kündigte eine Verschiebung des anschließenden Imbisses um zwei bis vier Minuten an.

Prüferin Gudrun Grelck sprach zu den jungen Gesellen. Quelle: Fotos: Latzel

So viel Zeit hatten die jungen Facharbeiter, ihre Angehörigen und ihre Freunde natürlich mitgebracht. 191 Auszubildende in den Berufen Maurer sowie Beton-, Straßen- und Kanalbauer haben 2017 an den Prüfungen teilgenommen, 166 haben bestanden, das ist eine Quote von 86,9 Prozent, mit der sich Ketzner zufrieden zeigte. „Ihre erfolgreiche Ausbildung ist ein Gemeinschaftswerk“, sagte Ahrensböks Bürgermeister Andreas Zimmermann (parteilos) und verwies auf die Ausbilder und die Lehrer, „die Sie gefordert und gefördert haben“.

Einer dieser Förderer, Berufsschullehrer Jens Wilharm, zog im Anschluss einen Vergleich zwischen dem Ablauf der offenbar anstrengenden Prüfungen und dem G-20-Gipfel. Weniger blumig formulierte Gudrun Grelck, Prüferin von der Industrie- und Handelskammer Rendsburg, was die Handwerker jetzt erwartet: „Sie werden als Fachkräfte in der Wirtschaft dringend gebraucht.“ Dass ein gigantischer Berg Arbeitet wartet, verheimlichte auch Frank Schlemmer, Vorsitzender des Fördervereins des Zentrums, nicht: „Es gibt so viel zu tun – einfach unglaublich.“

Geehrt wurden erneut die „herausragenden Werkstücke“ und damit die besten Azubis, und das sind in diesem Jahr: die Betonbauer Till Seydlitz (Firma Ditting, Rendsburg) und Dennis Behse (Meier Hoch- und Tiefbau, Schwarzenbek), der Maurer Bennet Schulz (Firma Karstens, Kiel) sowie die Straßenbauer Marvin Henning (Gollan-Bau, Beusloe), Ralf Schmöde (Dumke Straßen- und Tiefbau, Pansdorf) und Tim Ruschau (Firma Ruschau, Heiligenhafen). Sie können ihren Erfolg ab sofort auch mit Musik auf dem Bau feiern, denn als Präsent gab’s für jeden ein Baustellenradio.

latz

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