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Ostholstein Viel Engagement, wenig Publikum und auch Kritik
Lokales Ostholstein Viel Engagement, wenig Publikum und auch Kritik
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20:27 13.06.2016
Jonna (4) und Tover (7)  probieren mit Hilfe von Tobias Pries (l.) und Jonas Löhmann Badminton aus.

Die Gärtner wird es gefreut haben, für die Sportler war es schade. Am Sonntag war es vorbei mit dem vorsommerlichen Wetter. Der Tag der Sportvereine auf der Landesgartenschau fiel zwar nicht ins Wasser, die Teilnehmer hatten aber mit Nieselregen und kühlen Temperaturen zu kämpfen.

Die Gärtner wird es gefreut haben, für die Sportler war es schade. Am Sonntag war es vorbei mit dem vorsommerlichen Wetter.

Und so blieb die Zahl der Besucher auf der Gartenschau recht überschaubar, auch wenn sie am Nachmittag etwas anzog.

Dabei hatten sich Eckhard Holst, Koordinator der Arbeitsgemeinschaft der Eutiner Sportvereine, und die Vereinsvorsitzenden mächtig ins Zeug gelegt, um dem Publikum und insbesondere den Kindern etwas zu bieten.

Nur ein Auszug: Die DLRG ließ in der Stadtbucht SUP-Bretter und Tretboote zu Wasser, der ETC bot Tennis auf dem Bauhof-Areal an. Eutins Kung Fu-Schule, die Kampfkunst Academy, zeigte im Seepark mit großer Mannschaft philippinischen Stockkampf, Kickboxen und Selbstverteidigung. Der Polizeisportverein (PSV) Eutin lockte mit Bowles, Zumba und Fitness-Tests, Eutin 08 mit Line-Dance, die TS Riemann führte in das Badmintonspielen ein.

Der Laune von Anni Breitfeld, die seit dreieinhalb Jahren das mitreißende Tanz-Fitness-Programm Zumba beim PSV anbietet, konnte das trübe Wetter nichts anhaben. Auf der Sparkasse Holstein-Bühne begeisterte sie mit großen und kleinen Zumba-Tänzern des PSV schon am Vormittag das spärliche Publikum mit einer tollen Show. Lange dafür geübt? „Überhaupt nicht“, versicherte sie. Das hätten alle in der Gruppe drauf. „Kopf ausschalten, mitfiebern und einfach mitmachen“, das sei Zumba, strahlte die junge Frau.

„Das Wetter hat natürlich einen negativen Einfluss. Trotzdem sind alle mit Engagement dabei. Und die Besucher haben Spaß“, meinte Horst-Peter Arendt, Vorsitzender von der HSG Holsteinische Schweiz, wo Kinder sich im Werfen auf ein Handball-Tor testen konnten. Dafür gab es wie an anderen Ständen Punkte und schließlich Gewinne, gesponsert von der Krankenkasse GEK.

„Eine coole Sache, dass wir uns hier mal vorstellen können. Nur schade, dass das Wetter nicht so mitspielt“, kommentierten Tobias Pries und Jonas Löhmann, Badminton-Trainer bei der TS Riemann.

Martina Baumgardt, Leiterin der Kampfkunst Academy Eutin, machte allerdings nicht nur das Wetter für die schwache Resonanz verantwortlich. Die Gartenschau habe zu wenig Öffentlichkeitsarbeit geleistet. „Da habe ich mir bei dem großen Aufwand der Vereine ein bisschen mehr versprochen“, kritisierte sie. In der Not habe man die Informationsflyer im Selbstdruck produziert und verteilt.

pet

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