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Ostholstein Vier Präsentationen für Ferienhaus-Anlage in Kellnhusen
Lokales Ostholstein Vier Präsentationen für Ferienhaus-Anlage in Kellnhusen
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20:37 12.10.2016
Blick in den gut gefüllten Saal der Kurverwaltung bei der Vorstellung von Ideen zur touristischen Entwicklung der Gemeinde. Quelle: Gunter Lothert

 Bürgermeister Carsten Nebel (CDU) und Kurdirektor Martin Riedel erläuterten den Zuhören, wie wichtig eine solche Hotel- und Ferienhaus-Anlage für die Gemeinde und ihre touristische Zukunft sei. Nebel nach der Vorstellung: „Jetzt ist die Gemeinde am Zug. Wir wollen eine Entscheidung in 14 Tagen treffen. Wenn ein Projekt ausgewählt worden ist, werden die Planungsvoraussetzungen geschaffen. Möglicher Baubeginn ist dann nach der Saison 2017.“

„Möglicher Baubeginn ist dann nach der Saison 2017.“Carsten Nebel

Alle Investoren wollen ein Apartment-Hotel mit bis zu 138 Hotelzimmern und Apartments errichten sowie zwischen 64 und rund 100 Ferienhäusern auf der Nordkoppel verwirklichen. Es wurden nur Ideen vorgetragen, wie eine Bebauung aussehen könnte – konkrete Planungen seien erst möglich, wenn die Gemeinde eine Auswahl getroffen habe und die baurechtlichen Voraussetzungen geschaffen seien.

Unter den vier Investorengruppen war Novasol, ein Ferienhaus- und Wohnungsvermittler sowie Hotelbetreiber. Die Firma ist europaweit größter Anbieter von Ferienimmobilien. Neben einem Apartment-Hotel sind 100 Ferienhäuser geplant. Es wird von einer Belegung von 25 bis 30 Wochen pro Jahr ausgegangen und soll ein breites Angebot für unterschiedlichste Geldbeutel angeboten werden.

Zweiter im Ring war die Investorengemeinschaft Angora aus Bayern. Sie stellte ein gut ausgearbeitetes Projekt vor. Auf der Nordkoppel möchte sie ein Apartment-Hotel mit 138 Apartments und 64 Ferienhäuser unterschiedlicher Größe (15 zweigeschossig, 49 eingeschossig) errichten. Betreiber ist die Falkensteiner Hotelgruppe, die insgesamt 38 Millionen Euro investieren will. Es würden bis zu 25 neue Arbeitsplätze entstehen.

Dritter im Bunde ist Upstalsboom. Die Investorengruppe stellte ein Mischkonzept mit einem Haupthaus mit 60 Apartments und 43 Reetdachhäusern unterschiedlicher Größe und einem Mitarbeiterwohnhaus vor.

Die Bewirtschaftung könne ganzjährig im Eigenbetrieb erfolgen. 30 bis 35 Mitarbeiter würden eingesetzt.

Seinen Hut in den Ring warf auch Europarcs, ein Unternehmen aus Holland. Die Finanzierung erfolge über Eigenkapital. Die Firma plant ein Hotel mit 50 Zimmern und 75 Ferienhäuser unterschiedlicher Größe. Das 35 Jahre alte Unternehmen hat inzwischen neun Objekte im Eigenbestand.

Bei allen Anbietern sind ganzjährig neben Wellness und Gastronomie auch Tagungsmöglichkeiten vorgesehen.

 Gunter Lothert

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