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Ostholstein Volkshochschule erhält den Danke-Preis
Lokales Ostholstein Volkshochschule erhält den Danke-Preis
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17:25 12.01.2019
Der Danke-Preis 2019 geht an die Volkshochschule Heiligenhafen (v. l.): die Staatssekretärin Kristina Herbst, der Vorstand der VHS mit Frithjof Wittrock, Anja Pohle, Eugen Altwicker und Ulrich Niermann sowie der Heiligenhafener CDU-Vorsitzende Timo Gaarz. Quelle: Markus Billhardt
Heiligenhafen

Seit über 40 Jahren besteht die Volkshochschule Heiligenhafen. Aufgrund der engagierten Arbeit für die Bildung hat die VHS den Danke-Preis 2019 der CDU Heiligenhafen erhalten. Der CDU-Ortsverbandsvorsitzende Timo Gaarz und Kristina Herbst, Staatssekretärin im Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration, übergaben die Ehrung beim 20. Neujahrsempfang.

„Der Vorstand arbeitet hoch engagiert, um die richtigen Bildungsangebote zu finden“, so Gaarz. Mit viel Liebe zum Detail und Tatkraft werde ein Programm auf die Beine gestellt, das sich sehen lassen könne. Neben den staatlichen Einrichtungen komme der VHS eine herausragende Bedeutung zu. Sie sei ein Botschafter für freiwilliges Lernen. Ehrenamtler könne man nicht zu wenig loben, stellt auch die Staatssekretärin fest und betont: „Danke sagen ist immer gut.“

Der Vorsitzende der VHS Heiligenhafen, Dr. Ulrich Niermann, zeigt sich glücklich über die Auszeichnung. So erhalte die VHS Anerkennung sonst eher durch die Akzeptanz der Kurse. Ausmachen würde die Einrichtung das Lernen in der Gemeinschaft ohne Prüfungsstress und das schnelle Reagieren mit den Angeboten auf die Bedürfnisse der Menschen.

Das Ehrenamt stand im Mittelpunkt beim Neujahrsempfang, doch auch andere für Heiligenhafen wichtige Inhalte wurden angesprochen. Dauerthema seien derzeit die Strandsicherung und der Hochwasserschutz, erklärte Gaarz. Er hoffe auf kurzfristige Hilfen vom Land. Heiligenhafen sei ja sturmerprobt, griff die Staatssekretärin den Punkt auf. Das Land werde genau hinschauen, denn der Tourismus leide, wenn der Strand weg sei. Doch erst müsse das Ende der Sturmsaison abgewartet werden. Noch sei es zu früh, die Schäden zu beziffern, sagt Kristina Herbst.

Darüber hinaus warb Herbst für die Teilnahme an der Europawahl im Mai. Wer ein pro-europäisches Parlament wolle, müsse sein Stimmrecht wahrnehmen. Ansonsten habe es Auswirkungen auf Europa, Deutschland, Schleswig-Holstein und auch Heiligenhafen. Zudem rief die Staatssekretärin die Heiligenhafener auf, sich beim Beteiligungsverfahren zum Landesentwicklungsplan einzubringen. Es gehe dabei um die Chancen und Herausforderungen des ländlichen Raumes.

Markus Billhardt

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